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StartseiteBüchermarkt"Ich kann mit der Auswahl sehr gut leben"12.09.2017

Shortlist des Deutschen Buchpreises"Ich kann mit der Auswahl sehr gut leben"

Zwei Autorinnen und vier Autoren sind in diesem Jahr Anwärter auf den Deutschen Buchpreis, der am 9. Oktober verliehen wird. "Büchermarkt"-Redakteur Hubert Winkels lobte im Dlf besonders das Debüt von Sasha Marianna Salzmann.

Hubert Winkels im Gespräch mit Angela Gutzeit

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Die sechs Buchtitel der Shortlist  des Deutschen Buchpreis 2017 stehen fest
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Die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017 – seit heute ist sie bekannt. Zwei Autorinnen und vier Autoren können sich Hoffnungen machen auf diesen Preis, der seit 2005 für den jeweils  besten deutschsprachigen Roman des Jahres vergeben wird und mit 25.000 Euro dotiert ist. 

Es sind die beiden Österreicher Franzobel mit seinem Roman "Das Floß der Medusa" und Robert Menasse mit "Die Hauptstadt" – sowie die deutschen Autoren Gerhard Falkner mit "Romeo und Julia", Thomas Lehr mit "Schlafende Sonne" und Marion Poschmann mit ihrem Buch "Die Kieferninseln". Als sechste kommt die in Wolgograd geborene und nach Deutschland übergesiedelte Theaterfrau und nun auch Roman-Autorin Sasha Marianna Salzmann hinzu mit ihrem Roman "Außer sich".

Herausragende Debütantin, hervorragende Stilistin

"Büchermarkt"-Redakteur Hubert Winkels sagte im Gespräch mit Angela Gutzeit, er könne mit dieser Auswahl der siebenköpfigen Jury sehr gut leben. Als herausragenden Roman bezeichnete er Sasha Marianna Salzmanns Debüt "Außer sich". Auch die hervorragende Stilistin Marion Poschmann sei zu Recht mit ihrem Roman "Die Kieferninseln" auf dieser Liste vertreten - genauso wie Thomas Lehrs 600-Seiten-Roman "Schlafende Sonne", der das Projekt der Moderne weitertreibe und eine Fortsetzung haben werde.

Winkels unterstrich noch einmal die Einschätzung der Jury-Vorsitzenden Katja Gasser, die zur Begründung der Auswahl sagte: "Kühnes Denken: Das ist es, was die Texte der Shortlist miteinander verbindet. Nach der Lektüre der Romane bestehe kein Zweifel, dass die Idee Europas auf dem Spiel stehe. In der Tat würden besonders Robert Menasses Roman "Die Hauptstadt" und Salzmanns Buch "Außer sich" "Strukturen und Bewegungen in diesem Gebilde Europa, wie sie historisch geworden sind" abbilden "und die Verwerfungen heute deutlich zu machen".

Drei Nominierungen aus einem Verlag

Drei der nominierten Romane sind bei Suhrkamp erschienen, die anderen im Carl Hanser Verlag, Paul Zsolnay Verlag (zu Hanser gehörend) und im Berlin Verlag. Die kleinen Verlage gingen dieses Mal leer aus.

Am 9. Oktober 2017, am Vorabend der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse, wird dann bekannt gegeben, welcher der sechs Finalisten den Deutschen Buchpreis 2017 erhält.

 

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