Seit 23:10 Uhr Das war der Tag
 
  • Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 23:10 Uhr Das war der Tag
StartseiteInterview"Silvesterfeier ist potenziell bevorzugtes Terrorziel"31.12.2015

Sicherheitsexperte Markus Kaim"Silvesterfeier ist potenziell bevorzugtes Terrorziel"

Nach Ansicht des Sicherheitsexperten Markus Kaim ist die Gefahr eines Terroranschlags in der Silvesternacht nicht gebannt. Es sei eine Illusion zu glauben, dass offene Gesellschaften die Terrorgefahr auf Null drücken könnten, sagte er im DLF. Die Bevölkerung müsse sich künftig auf mehr Sicherheitskontrollen, zum Beispiel in Bahnhöfen, gewöhnen.

Markus Kaim im Gespräch mit Tobias Armbrüster

Zwei Polizeibeamten überwachen die Ankunft von Bussen mit Fußballfans vor dem Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem MSV Duisburg in der ESPRIT-Arena in Düsseldorf am 20.11.2015. (picture alliance / dpa / Monika Skolimowska)
In Zukunft werde es höhere Sicherheitsvorkehrungen im öffentlichen Raum geben, meint Sicherheitsexperte Kaim. (picture alliance / dpa / Monika Skolimowska)

Er mache sich zwar wenig Sorgen um einen Anschlag zur Silvesterfeier am Brandenburger Tor, sagte der Sicherheitsexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik, Markus Kaim, im Deutschlandfunk. Dort seien die Sicherheitsvorkehrungen sehr strikt. Anders sei die Lage aber etwa in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln.

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigten, dass relativ wenig darauf hindeute, dass Deutschland ein angestrebter Handlungsraum sei. Die mutmaßlichen Terroristen des Brüsseler Stadtteils Molenbeek hätten zum Beispiel eher Ziele in Belgien oder Frankreich im Visier gehabt. Er gehe davon aus, dass es keine einheitliche Bedrohungslage in allen europäischen Hauptstädten gebe, sagte Kaim. Durch die zunehmende Zahl von Auslandseinsätzen der Bundeswehr gerate aber auch Deutschland stärker ins Fadenkreuz.

Das komplette Interview können Sie mindestens sechs Monate nachhören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk