Mittwoch, 13.12.2017
StartseiteSport AktuellRussen begrüßen Weltcup-Startrecht für ihre Athleten23.11.2017

Ski-LanglaufRussen begrüßen Weltcup-Startrecht für ihre Athleten

Trotz ihrer lebenslangen Sperre für Olympia durch das Internationale Olympische Komitee erlaubt der Ski-Weltverband FIS nun sechs russischen Athleten den Start bei seinen Wettkämpfen. Gleich der Veröffentlichung der Entscheidung des Skiweltverband hat der russische Ski-Langlauf-Verband Stellung genommen.

Von Thielko Grieß

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Der russische Skilangläufer Alexander Legkow (imago sportfotodienst)
Der russische Skilangläufer Alexander Legkow (imago sportfotodienst)
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Gleich nach der Veröffentlichung der Entscheidung des Skiweltverband hat der russische Ski-Langlauf-Verband Stellung genommen. Präsidentin Jelena Wjalbe erklärte, sie habe bereits angenommen, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht fallen werde. Im Skiweltverband FIS arbeiteten intelligente Leute, die auf weitere Berichte warteten. Vizepräsident Sergej Krjanin meinte, auch später werde es keine Beweise für die Anschuldigungen gegen die russischen Sportler geben. Die FIS hatte erklärt, ihr fehlten detaillierte Informationen vonseiten des Internationalen Olympischen Komitees, ohne die sie weitere Schritte wie eine Sperre nicht unternehme.

Langläufer gehen beim Weltcup an den Start

Die Führung des russischen Langlaufverbands hat danach bekannt gegeben, dass unter anderem Maxim Wylegschanin und Jewgenij Below morgen beim Weltcup in Finnland starten werden. Die beiden Sportler sind vor kurzem vom Internationalen Olympischen Komitee lebenslang gesperrt und ihre Medaillen der Spiele von Sotschi aberkannt worden.

Währenddessen wollen russische Fans ihre Athleten morgen beim Weltcup unterstützten. Im Netz kursiert der Hashtag #noRussianoGames, der nach Medienberichten auf einen Schüler aus Sankt Petersburg zurückgeht. Zu sehen sind auch Bilder mit den Olympischen Ringen – das verweist darauf, dass die Entscheidung des IOC noch aussteht, ob und unter welchen Bedingungen die russischen Sportler bei den Winterspielen im Februar in Südkorea antreten dürfen.

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