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StartseiteSport am Wochenende"Eine Abfolge kleiner und mittlerer Dramen"01.05.2015

Snooker-WM"Eine Abfolge kleiner und mittlerer Dramen"

In Sheffield kämpfen derzeit die besten der Snooker-Welt in ihrer Variante des Billiards um den WM-Titel. Inzwischen gibt es eine immer größere Fangemeinde, Anhänger können die WM täglich mehrere Stunden live im Privatsender Eurosport verfolgen. Kommentator Rolf Kalb spricht im DLF über die Faszination dieser Sportart.

Snooker-Kommentator Rolf Kalb im Gespräch mit Matthias Friebe

Snooker-Spieler Stephen Hendry aus Schottland (AP Archiv)
Snooker-Spieler Stephen Hendry aus Schottland (AP Archiv)

Wenn es um die Eigenschaften dieser Sportart geht, die Zuschauer und Fans in ihren Bann ziehen, dann ist sich Eurosport-Kommentator Rolf Kalb sicher: "Snooker hat natürlich den Vorteil, dass es eine Abfolge kleinerer und mittlerer Dramen ist, die sich am Ende zu einem grandiosen Spannungsbogen vereinigen."

Die Spannung, die in jedem einzelnen Ball liege, mache diese Sportart so faszinierend, sagte Kalb im Deutschlandfunk: "Die Regeln sind gar nicht so kompliziert. Man muss vielleicht Snooker mal ein bisschen mehr als 30 Sekunden Zeit geben und ein paar Minuten investieren. Und die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, dass man dann auch wirklich reingezogen wird und auch die Regeln schnell versteht."

93 Stunden live kommentieren in 12 Tagen

In den ersten 12 Tagen der WM hat Rolf Kalb nach eigenen Berechnungen etwa 93 Stunden live kommentiert, er sehe bei der Konzentration und andauernden Kreativität keine Probleme: "Es ist natürlich die Freude und Begeisterung, die einen da durch trägt."

Die Belastung für die Spieler bei einem WM-Finale, das auf zwei Tage angesetzt ist, stuft Kalb dagegen als "enorm hoch" ein. "Sie müssen ja immer die Konzentration aufbauen, die Spannung aufbauen und es ist ein enormer druck, der damit verbunden ist." Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeige,  dass nicht nur die Qualität des Snookers entscheide, wer das Finale am Ende gewinnt, sondern wichtig sei, wer die größeren Kraftreserven habe, auch mental. "Snooker ist ein Kopfsport", sagte der Kommentator im Deutschlandfunk.

Das vollständige Gespräch können Sie als Audio-on-Demand nachhören.

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