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Snowboard Germany"Bilder waren keine Werbung für unseren Sport"

Der schwedische Snowboarder Mans Hedberg ist in Pyeongchang gestürzt. (Lee Jin-Man / AP / dpa)
Reihenweise stürzten die Snowboarderinnen beim Slopestyle-Finale. Einige verletzten sich auch. (Lee Jin-Man / AP / dpa)

Der Ski-Weltverband hat sich nach dem trotz schwieriger Windverhältnisse durchgeführten olympischen Slopestyle-Wettbewerbs in Pyeogchang gegen Kritik verteidigt.

Die Wetterbedingungen seien innerhalb der zulässigen Grenzen gewesen, hieß es in einer Stellungnahme. Deshalb habe man entschieden, den Wettkampf stattfinden zu lassen. Das Finale im Damen-Slopestyle hatte mit einer 75-minütigen Verspätung trotz starker Windböen stattgefunden. In den zwei Endläufen waren die Athletinnen reihenweise gestürzt.

Der Sportdirektor von Snowboard Germany, Stefan Knirsch, sagte im Deutschlandfunk, die Bilder seien keine Werbung für den Sport gewesen. Allerdings seien genaue Wetterprognosen immer schwierig. Der Wind sei zur Zeit des Wettkampfs böig und damit schlecht vorhersagbar gewesen. Rückblickend sei man immer schlauer.

Dass der Riesenslalom wegen der Wetterbedingungen abgesagt worden sei und der Snowboard-Wettbewerb nicht, hänge vermutlich auch damit zusammen, "dass Snowboard und Slopestyle nicht derat stark etabliert sind wie vielleicht andere Disziplinen", so die Einschätzung von Knirsch. Man müsse sich nun überlegen, wie derartige Situationen künftig vermieden werden könnten.

Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.