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SondierungUnion lehnt SPD-Forderungen nach Änderungen ab

Die Finale Fassung der Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU,CSU und SPD (picture alliance / Maurizio Gambarini/dpa)
Das gemeinsame Papier von CDU,CSU und SPD mit den Ergebnissen der Sondierungsgespräche (picture alliance / Maurizio Gambarini/dpa)

Politiker der Unionsparteien haben Forderungen aus der SPD nach Änderungen an den Sondierungsergebnissen zurückgewiesen.

Der Vorsitzende der CDU-Arbeitnehmervereinigung, Laumann, forderte die SPD auf, sich der Umsetzung des Besprochenen nicht zu verweigern. Die Folge wäre Stillstand in Deutschland, auch in der Sozialpolitik, sagte Laumann dem "Tagesspiegel".

CDU-Vize Strobl sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, das Sondierungspapier sei die Basis für alle weiteren Gespräche. Grundlegende Dinge, die nicht darin stünden, kämen auch nicht in einen Koalitionsvertrag. So werde es mit der CDU keine Gespräche über eine Einheitskrankenkasse geben, betonte Strobl. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt forderte den SPD-Vorsitzenden Schulz auf, die Kritik an den Sondierungsergebnissen zu beenden.

Änderungen hatte unter anderem die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer gefordert. Die SPD-Politikerin nannte das Thema Bürgerversicherung. Berlins Regierender Bürgermeister Müller -SPD- meinte, man müsse noch einmal über die Themen Wohnen, Zuwanderung und Integration sprechen.

Diese Nachricht wurde am 14.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.