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SondierungsergebnisseSPD fordert weiter Nachbesserungen

Sie sehen das Logo der SPD, davor unscharf eine Person, die vorbeigeht. (picture-alliance / dpa / Fredrik Von Erichsen)
Das Logo der SPD, davor unscharf eine Person, die vorbeigeht. (picture-alliance / dpa / Fredrik Von Erichsen)

In der SPD reißen die Forderungen nach Änderungen an einigen Ergebnissen der Sondierungen nicht ab.

Berlins Regierender Bürgermeister Müller zeigte sich zwar grundsätzlich zufrieden. Er sagte aber dem "Tagesspiegel am Sonntag", man müsse mit den Unionsparteien noch einmal über die Themen Wohnen, Zuwanderung und Integration sprechen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, Ziel müsse es sein, in den Koalitionsverhandlungen etwa beim Thema Bürgerversicherung noch Erfolge zu erzielen. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Stegner forderte ebenfalls Nachbesserungen, hält grundlegende Änderungen aber für ausgeschlossen. Koalitionsgespräche würden nicht fundamental andere Ergebnisse bringen können, schrieb Stegner auf Twitter.

CSU-Landesgruppenchef Dobrindt forderte den SPD-Vorsitzenden Schulz dazu auf, die Kritik an den Sondierungsergebnissen zu beenden. Bayerns Finanzminister Söder betonte in der "Bild am Sonntag", die 28 Seiten starke Vereinbarung gelte und sei fast schon ein Koalitionsvertrag.

Diese Nachricht wurde am 14.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.