Ein Mann hält eine Flagge von Donetsk

Ukraine-Krise Bei den "Putin-Verstehern" tritt Ernüchterung ein

KOMMENTAR Dass das Treffen in Genf stattgefunden hat, wurde schon als Erfolg bezeichnet. Nur – von einer Umsetzung ist nichts zu spüren, kommentiert Robert Baag. Nüchterner Realismus und nicht verzeihendes Wunschdenken hinsichtlich der Absichten Putins sollte jetzt die Agenda der EU-Russlandpolitik bestimmen. Mehr

Malische Soldaten patrollieren am 07.02.2013 auf einem Markt in Gao (Nord Mali).

Der Norden MalisReise zum gefährlichsten Ort Westafrikas

Vor gut einem Jahr haben französische Einheiten den Norden Malis von den Islamisten befreit. Dennoch kommt das Gebiet nicht zur Ruhe. Nach dem Vertrag von Ouagadougou sollten die Rebellen längst entwaffnet sein. Nach wie vor herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Eine Reise zum gefährlichsten Ort Westafrikas. Mehr

AlgerienWie sich Präsident Bouteflika die Macht sichert

KOMMENTAR Den meisten Algeriern ging es bei der Wiederwahl von Präsident Bouteflika hauptsächlich darum, Unruhen im eigenen Land zu vermeiden. Für diesen Wunsch nach Stabilität zahlen sie aber einen hohen Preis, kommentiert Anne Allmeling. Denn Stabilität bedeute in Algerien auch Stillstand. Mehr

 

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Ostermärsche Aktuelle Krisen stehen im Fokus

Mit weiteren Aktionen in zahlreichen deutschen Städten sind die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung fortgesetzt worden. Im Mittelpunkt der Proteste steht dieses Jahr der Konflikt in der Ukraine. Auch gegen den Bürgerkrieg in Syrien sowie Rüstungsexporte und Bundeswehreinsätze wird demonstriert. Mehr

Syrien Assad profitiert von der Ukraine-Krise

KOMMENTAR Die Krise in der Ukraine hält die Regierungen in Europa und den USA in Atem. Syriens Präsident Assad dürfte sich darüber freuen - denn sein Bürgerkrieg ist aus dem Blickfeld fast verschwunden. Assad fühle sich durch den Konflikt im Osten Europas in seiner Politik bestätigt, kommentiert Tomas Avenarius von der "Süddeutschen Zeitung" im Deutschlandfunk. Mehr

US-Airbase Okinawa Japaner fühlen sich wie Fremde im eigenen Land

Auf der japanischen Insel Okinawa befindet sich der größte Stützpunkt der US-Streitkräfte außerhalb Amerikas. Bei der Bevölkerung Okinawas regt sich zunehmend Protest gegen die amerikanischen Soldaten - die Japaner wollen sich nicht länger wie Fremde im eigenen Land fühlen. Mehr

Ukraine-Konflikt "Westen scheint die Krim abgeschrieben zu haben"

INTERVIEW Russland versuche offenbar, die Ukraine so sehr zu destabilisieren, dass die Wahlen am 25. Mai in Gefahr gerieten, sagte Otto Luchterhandt, Jurist für Ostrecht, im DLF. Moskau nutze planmäßig die Übergangszeit aus, um Tatsachen zu schaffen. Mehr

Osterfest im Vatikan "Ein Papst für Progressive und Konservative"

INTERVIEW Bislang habe Papst Franziskus grundsätzliche Veränderungen in der Kirche nicht angepackt, sagte der Theologe und Journalist Theo Dierkes im Deutschlandfunk. Dennoch habe sich etwas entscheidend verändert: Mit seinem offenen, neuen Stil versuche Franziskus, die Kirche raus aus ihrer Abgeschlossenheit zu führen. Mehr

Algerien Stabilität oder Stillstand nach der Präsidentenwahl?

Dass Abdelaziz Bouteflika eine weitere Amtszeit als Präsident antritt, stand für viele Algerier schon lange vor der Abstimmung fest. Für seine Anhänger bedeutet Bouteflikas Wiederwahl Stabilität, für andere vor allem Stillstand. Experten zufolge braucht das öl- und gasreiche Land dringend Reformen. Mehr

Gesunkene Fähre Entdeckte Leichen können noch nicht geborgen werden

Drei Tage nach dem Untergang der Fähre in Südkorea haben Taucher die ersten Leichen im Inneren des Schiffes entdeckt. Aufgrund der Strömung und des Drucks können sie die Scheiben zu den Kabinen jedoch nicht einschlagen, um die Toten zu bergen. Mehr

Lawinenunglück am Mount Everest Keine Hoffnung auf Überlebende

Das schwerste Unglück in der Geschichte des Bergsteigens am Mount Everest hat wohl mehr als zwölf Tote gefordert. Mehrere Menschen werden noch vermisst, doch die Behörden rechnen nicht mehr damit, sie lebend zu finden. Mehr

Tibet Der stille Kampf um Identität

In Tibet bekennen sich immer mehr junge Musiker und Bands zum buddhistischen Glauben und zur tibetischen Kultur und Sprache. Die Popmusik wird zu einem Ausdruck bedrohter Identität - ein friedlicher Protest gegen die oft gewaltsamen Repressionen der chinesischen Regierung. Mehr

Klassiker Großbritanniens Verbeugung vor William Shakespeare

Shakespeare: Allein der Name löst Ehrfurcht aus. William Shakespeare ist der weltweit berühmteste und meist gelesene Dichter, gleichermaßen verehrt und karikiert. Müssen die Briten nicht eigentlich die Nase voll haben von ihrem Shakespeare? Mehr

Wirtschaft

Europäische Bankenunion Jeder Staat ist für seine Bilanz selbst verantwortlich

KOMMENTAR Die EU-Parlamentarier stimmten in dieser Woche für einen Mechanismus zur Sanierung und Schließung von Pleitebanken und gaben damit grünes Licht für eine Europäische Bankenunion. Doch das Konstrukt ist nur ein Kompromiss, der einem erneuten Sturm auf den Finanzmärkten nicht standhalten kann, kommentiert Gregor Peter Schmitz vom "Spiegel" für den DLF. Mehr

Wissen

Industrie 4.0 Datensicherheit ist nicht gewährleistet

Industrie 4.0 verlangt Maschinen, die den Produktionsprozess autonom organisieren. Diese Maschinen werden von Industriesteuerungen betrieben. Doch genau diese Steuerungen sind gar nicht dafür vorgesehen, sich zum Beispiel über das Internet mit anderen Maschinen auszutauschen.  Mehr

Europa

Französisches Sparprogramm "Bei einem Scheitern droht eine Phase politischer Unruhen"

INTERVIEW Das Sparprogramm der neuen französischen Regierung könnte bei der Abstimmung in der Nationalversammlung scheitern, sagte der Politikwissenschaftler Henri Menudier im Deutschlandfunk. Dann werde es wohl zu Neuwahlen kommen. Doch das könne nicht im Interesse der Sozialisten sein, deshalb sei die Gefahr eines Scheiterns nicht sehr hoch. Mehr

Kultur

Erstes Opernhaus der Arabischen Halbinsel Rossini im Oman

Das Royal Opera House in Muscat ist das erste Opernhaus auf der gesamten Arabischen Halbinsel. 2011 wurde es eröffnet, 2012 übernahm die Hamburgerin Christina Scheppelmann die Leitung des Hauses, an dem sich westliche und orientalische Kunst begegnen - ohne die traditionellen Werte zu opfern. Mehr

Literatur

Der fantastische Realist Zum Tod des Literaturnobelpreisträgers García Márquez

Ein höchst sinnlicher Schriftsteller, der sich selbst als reinen Realisten beschrieb: Bei dem kolumbianischen Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez verbanden sich Wunsch und Wirklichkeit. Eine Mischung, die in der Literaturgeschichte als "fantastischer Realismus" bezeichnet wurde. Mehr

Gesellschaft

Spargel Deutschland bleibt bei der Stange

Wie soll man Spargel essen? "Mit Andacht", antwortete der Reichskanzler Otto von Bismarck. Gemeint war die Frage damals allerdings ganz praktisch, nämlich ob der Spargel besser mit Besteck oder aber mit bloßen Händen gegessen werden soll. Letzteres wurde zu der Zeit bevorzugt. Mehr

Sport

Homophobie im Fussball "Mein Leben ist zur Hölle geworden"

Halil İbrahim Dinçdağ outete sich als türkischer Schiedsrichter an der Schwelle zum Profifußball als homosexuell. Er erhielt ein Berufsverbot und stieß auf öffentliche Anfeindungen. Der Sportler will nun für Gleichberechtigung werben und anderen homosexuellen Türkinnen und Türken als Vorbild dienen. Mehr

Internet für die Hosentasche

Deutschlandfunk.de auf dem Smartphone
Ob in der Bahn, im Wartezimmer oder zuhause auf der Couch - immer mehr Menschen nutzen unser Webangebot mit mobilen Geräten. Deshalb bieten wir nun eine für Smartphones optimierte Seite an.

"Marktplatz" ab 10:10 Uhr

Stoff für Zoff - Nebenkostenabrechnung und Mieterhöhung
Diskutieren Sie mit!

Wir sind 28!

Stimmen zur Europawahl - Serie vom 11. April bis 23. Mai 2014

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Alle Podcasts auf einen Blick

Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Presseschau

Internationale Presseschau Samstag, 19. April 2014 12:50 Uhr

Kommentiert werden vor allem der Krisengipfel zur Ukraine in Genf sowie die Präsidentschaftswahl in Algerien.

Programmtipps

Lange Nacht | 19.04.2014 23:05 Uhr Guten Morgen, Du Schöne

Die Schriftstellerinnen Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander bilden ein einzigartiges Dreigestirn in der deutschsprachigen Literatur. In ihren Romanen, Erzählungen, Briefen und Tagebüchern sprechen sie offen über Ängste und Sehnsüchte, unerfüllte Träume und Visionen. Doch ihr Schreiben ist nicht privat. In ihren Texten spiegelt sich die Zeitgeschichte, werden menschheitsgeschichtliche Themen verhandelt. Mehr

 

Essay und Diskurs | 20.04.2014 09:30 Uhr Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts?

Der Erste Weltkriegs ist immer wieder als Zäsur beschrieben worden, als Abschied von einer insgesamt stabilen europäischen Friedensordnung zwischen 1871 und 1914 und als Beginn eines "Zeitalters der Extreme", das von Bolschewismus und Faschismus sowie dem noch blutigeren Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet war. Mehr

 

Zwischentöne | 20.04.2014 13:30 Uhr Der Schauspieler und Journalist Theodor Wonja Michael

Theodor Wonja Michael wurde 1925 in Berlin als Sohn einer Deutschen und eines Kameruners geboren. Er überlebte die Zeit des Nationalsozialismus auf wundersame Weise. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Dolmetscher, Schauspieler und Journalist. Mehr

 
 

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