Dienstag, 12.12.2017
StartseiteMauersplitter"Das Informationsaufkommen aus den Bezirken der DDR ist stark eingeschränkt"26.12.2014

Stau an den Grenzen"Das Informationsaufkommen aus den Bezirken der DDR ist stark eingeschränkt"

Aus einem Lagebericht des "Amtes für Nationale Sicherheit":

Verkehrsstau am 18. November 1989 auf der Straße des 17. Juni in Berlin mit dem Brandenburger Tor im Hintergrund.  (picture-alliance / dpa)
Seit der Öffnung der innderdeutschen Grenze am 9. November 1989 strömen täglich tausende von DDR-Bürgern zu Besuchen und Einkäufen in den Westen. Durch die zahlreichen zusätzlichen Fahrzeuge kommt es regelmäßig zu Staus auf den Autobahnen und in den Innen (picture-alliance / dpa)

An den Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD und zu Westberlin war ein hohes Verkehrsaufkommen von in die DDR einreisenden Bürgern der BRD und Westberlins zu verzeichnen.

An der Grenzübergangsstelle Brandenburger Tor war im gesamten Tagesverlauf ein sehr hoher Personenverkehr in beiden Richtungen zu verzeichnen. Zeitweilig musste die Abfertigung und Kontrolle auf ein Minimum reduziert werden.

1. Gesamtzahl der Reisen von Bürgern der DDR über die Grenzübergangsstellen der BRD und Westberlins
328.415
davon 211.002 über Güsten nach Westberlin
116.613 über Güsten nach der BRD

2. Wiedereinreise von DDR-Bürgern aus der BRD und Westberlin
247.927
davon 155294 aus Westberlins
92.633 aus der BRD.

Das Informationsaufkommen aus den Bezirken der DDR ist stark eingeschränkt und lässt eine Lageeinschätzung von zentraler Bedeutung nicht zu.

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