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StellenabbauIG Metall wirft Konzernen Gewinnstreben auf Kosten von Arbeitnehmern vor

Siemens-Mitarbeiter arbeiten am 02.03.2017 in Berlin im Siemens-Gasturbinenwerk an einer Gasturbine. (dpa / Maurizia Gambarini)
Vom Arbeitsplatzverlust bedroht: Siemens-Beschäftigte an einer Gasturbine. (dpa / Maurizia Gambarini)

Der IG-Metall-Vorsitzende Hofmann kritisiert die Pläne mehrerer Industrie-Unternehmen für einen Stellenabbau.

Nach Siemens, Thyssenkrupp und PSA/Opel sei nun General Electric bereits der vierte Großkonzern, der innerhalb kurzer Zeit trotz Milliardengewinnen die Streichung tausender Arbeitsplätze angekündigt habe, sagte Hofmann der "Bild"-Zeitung. Dabei handele es sich um Gewinnstreben auf Kosten der Arbeitnehmer. Nur um kurzfristigen Applaus von der Börse zu bekommen, würden die Existenzen tausender Beschäftigter grob fahrlässig aufs Spiel gesetzt. Damit werde das erfolgreiche deutsche Modell, das von einem sozialen Kompromiss getragen werde, einseitig aufgekündigt, betonte Hofmann. Dies würden die Gewerkschaften nicht akzeptieren.