Seit 09:35 Uhr Tag für Tag

AstronomieDer nach den Außerirdischen sucht

Der Radioastronom Frank Drake (UVirginia)

Die Suche nach "den Außerirdischen" ist untrennbar mit seinem Namen verbunden: Frank Drake, der morgen vor 85 Jahren in Chicago zur Welt kam.


Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko aus der Nähe (ESA)

AstronomieKomet 67P

Derzeit sorgt Komet Tschurjumow-Gerasimenko für viel Aufsehen - oder auch 67P, wie ihn diejenigen nennen, die den Namen unaussprechlich finden.


Das IXV-Raumschiff bei der Bergung aus dem Pazifik (ESA)

AstronomieDas Kork-Raumschiff ist gelandet

Kürzlich ist das größtenteils in Italien gebaute Experimentalraumschiff IXV von Französisch-Guyana aus gut 400 Kilometer hoch ins All geflogen und nach einer dreiviertel Erdumrundung wieder im Pazifik gelandet.


Regulus steht abends in der Nähe von Mond und Jupiter (Stellarium)

AstronomieDagmar überfährt den kleinen König

Nach Einbruch der Dunkelheit zeigt sich heute ein schönes Trio am Westhimmel: Der fast halbe Mond wird rechts von Jupiter und links oberhalb von Regulus im Löwen flankiert - dem kleinen König, so sein lateinischer Name.


Die vier Bilder der Supernova Refsal (NASA/ESA/Hubble)

AstronomieSjur Refsdal und die vierfache Supernova

Der zunehmende Halbmond leuchtet abends im Südwesten. Etwas mehr als eine Handspanne rechts oberhalb - im hinteren Bereich des Löwen - befindet sich ein gewaltiger Galaxienhaufen, der etwa fünf Milliarden Lichtjahre von uns entfernt ist.


Saturn zieht nachts tief über den Südhimmel (Stellarium)

AstronomieDer himmlische Herr der Ringe

Morgen überholt die Erde Saturn auf der Innenbahn. Der Ringplanet, unsere Erde und die Sonne bilden eine gerade Linie im All - an unserem Himmel steht Saturn dann der Sonne genau gegenüber.


ALMA enthüllt extrem dichte Gas- und Staubwolken innerhalb der Starburst-Galaxie NGC 253 (ALMA)

AstronomieHunderte neue Sterne pro Jahr

Dass auch Sterne nicht ewig leben, wissen die Astronomen seit Längerem. Ebenso wenig sind alle Sterne gleichzeitig entstanden. Die Forscher nehmen an, dass in unserer Galaxis, einem System aus mehreren hundert Milliarden Sternen, jedes Jahr ein Mehrfaches der Sonnenmasse zu neuen Sternen geformt wird.


Die Mondsichel steht heute Abend tief unterhalb der Venus (Stellarium)

AstronomieSichel bei mondloser Venus

Gut eine Stunde nach Sonnenuntergang zeigt sich heute tief über dem Nordwesthorizont die hauchdünne Mondsichel: Unser Begleiter ist nur zu gut acht Prozent beleuchtet und steht etwa eine Handspanne bei ausgestrecktem Arm unterhalb der hellen Venus.


Eine Supernova schleudert den Stern US 708 aus der Galaxis heraus (Zeichnung) (Keck)

AstronomieEin Stern hat's eilig

Ein kleines Stück hinter den Vorderpfoten des Großen Bären, der abends noch nahe dem Zenit steht, rast US 708 durch das All - der schnellste Stern unserer Milchstraße.


Der Komet Halley im Jahre 1910 - zur Kontraststeigerung in Falschfarben dargestellt (NOAO)

AstronomieIm Schweif des Kometen

Kometen galten seit Menschengedenken als himmlische Boten. Ihr plötzliches Auftreten folgte scheinbar keinen bekannten Regeln für die Bewegung der Himmelskörper - sie konnten also nur auf Geheiß der Götter über den Himmel ziehen.


Das Radioteleskop Effelsberg bei Bad Münstereifel wurde am 1. August 1972 in Betrieb genommen. Mit 100 Metern Durchmesser zählt es zu den beiden größten beweglichen Radioteleskopen der Welt. (Deutschlandradio - Frank Barknecht)

AstronomieDer Kampf um den Radiohimmel

Vor 150 Jahren wurde in Paris die Internationale Telekommunikations Union ITU gegründet. Sie ist heute eine Agentur der Vereinten Nationen und unter anderem für die Zuteilung von Frequenzen für die Funkkommunikation zuständig.


Der Komet Grigg-Skjellerup im Jahr 1992 (ESO)

AstronomieDer vergessene Kometenjäger

Vor 140 Jahren kam in Cobden in Australien John Francis Skjellerup zur Welt, ein bedeutender Amateurastronom. Im Jahr 1900 bekam er eine Anstellung als Telegrafist in Südafrika, wo zehn Jahre später das Erscheinen des Kometen Halley sein Interesse an der Astronomie erweckte.


Die Größen von Nix und Hydra im Vergleich zu Pluto und Charon (NASA)

AstronomieZwei neue Monde für Pluto

Während sich die Raumsonde New Horizons ihrem ersten Ziel, dem Zwergplaneten Pluto nähert, jährt sich heute zum zehnten Mal der Tag, an dem die Monde zwei und drei dieses Himmelskörpers entdeckt wurden.


Griffith Jenkins Griffith (1850-1919) (Griffith)

AstronomieSterne, Apollo und James Dean

Besucher von Los Angeles sollten unbedingt den Griffith Park besuchen. Von der Terrasse des Observatoriums dort lässt sich ein unvergleichlicher Blick auf die sich scheinbar endlos erstreckende Stadt genießen.


Als die Sonne verschwand, blickte die Band nicht an den Himmel - sie spielte (NASA)

AstronomieMusikalische Färöer-Finsternis

Am 20. März kam es im Nordatlantik zu einer totalen Sonnenfinsternis. Viele Sternfreunde sind in den schmalen Streifen gereist, um das Himmelsschauspiel zu erleben. Die färingische Metal-Band Hamferd hat bei sich zu Hause das wohl skurrilste Video dieser Finsternis produziert.


Ein Hirsch oder Fuhrmann und Perseus: Der abendliche Nordwesthimmel (Stellarium)

AstronomieDer Weltenbaum und die vier Hirsche

Nach manchen nordischen Mythen ist unsere Welt eine riesige Esche. Ihre ausladenden Äste bilden das Firmament - die daran hängenden Früchte sind die Sterne.


Im von BICEP-2 untersuchten Himmelsgebiet gibt es viel Staub im Vordergrund (ESA)

AstronomieUrknall: geschummelt, nicht geirrt

Tiefer hätte der Absturz nicht sein können: Vor einem Jahr hatten die Astronomen des Teleskops Bicep-2 am Südpol noch behauptet, in der kosmischen Hintergrundstrahlung charakteristische Wirbel aus der Zeit des Urknalls entdeckt zu haben.


Gas, Staub und Sterne für neue Elemente, aus denen Leben entstehen könnte (Eso)

AstrologieHoroskop-Clownerie im Fernsehen

Manche Menschen glauben, ihre Zukunft ließe sich in den Sternen lesen. Ganze Fernsehkanäle machen mit solchem Hokuspokus Millionenumsätze. Doch kürzlich hat der Sender Astro-TV eindrucksvoll dokumentiert, wie begrenzt die astrologische Vorhersagekraft offenbar ist.


Das Orion-Raumschiff der NASA wird viele ESA-Komponenten enthalten (Zeichnung) (ESA)

AstronomieNach dem Flug ist vor dem Flug

Mitte Februar ist das letzte der fünf Automatischen Transfer Vehikel planmäßig in der Atmosphäre verglüht. Mit diesen Raumfahrzeugen hat Europas Weltraumorganisation ESA ihren Anteil an den Betriebskosten der ISS bezahlt.


Scholz' Stern und sein Begleiter zogen vor rund 70 000 Jahren durch die innere Kometenwolke der Sonne (künstlerische Darstellung) (URochester)

AstronomieScholz' Stern

Nicht viele Sterne sind nach Astronomen benannt. Barnards Pfeilstern ist das wohl bekannteste Beispiel: Ein Stern in rund sechs Lichtjahren Entfernung, der die größte bekannte Eigenbewegung am Himmel zeigt.


Je röter desto heller: In Europa gibt es kaum noch dunkle Gegenden (NASA)

AstronomieDer Verlust des Sternenhimmels

Viereinhalb Milliarden Jahre lang wurden die Nächte auf der Erde nur vom Mond erhellt. Doch inzwischen strahlt so viel Kunstlicht an den Himmel, dass das funkelnde Firmament eine seltene Sehenswürdigkeit ist.


Die Viking-Sonde auf dem Mars (NASA)

AstronomieDer Mann mit der Mars-Invasion

Der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur und Autor Orson Welles ist vor allem für seinen legendären Film "Citizen Kane" bekannt. Doch zu Berühmtheit war er schon 1938 gelangt - drei Jahre vor dem Film: In einem genial gestalteten Hörspiel ließ er feindliche Marsianer auf der Erde landen.


Unter der Eiskruste von Enceladus könnte es einen tiefen Ozean geben (Zeichnung).  (NASA/Caltech)

AstronomieStaubiger Mond und heiße Quellen

Knapp links des noch fast vollen Mondes steht heute Nacht der Planet Saturn. Gegen dreiundzwanzig Uhr klettern die beiden über den Südosthorizont. Saturn ist vor allem für sein Ringsystem bekannt. Aber er verfügt auch über einige bemerkenswerte Monde.


Venus strahlt auch gegen Mitternacht noch im Nordwesten (Stellarium)

AstronomieVenus hat den Express verschluckt

Acht Jahre lang hat Europas Raumsonde Venus Express den Planeten als künstlicher Mond umkreist und präzise erforscht. Doch im Herbst vergangenen Jahres ging der Treibstoffvorrat zur Neige. Die Anziehungskraft der Venus hat die stark elliptische Umlaufbahn von Venus Express immer weiter abgesenkt. Schließlich ist die Raumsonde in der Atmosphäre des Planeten verglüht.


Die dunklen Mondmeere sind deutlich weniger von Kratern zernarbt als die hellen Hochlandregionen (NASA/Galileo)

Astronomie Die hellen und dunklen Seiten des Mondes

Morgen früh um 5.42 Uhr erreicht unser Mond seine Vollmondstellung. Er steht dann am Himmel der Erde der Sonne genau gegenüber. Wir blicken in der kommenden Nacht also auf die gesamte vom Sonnenlicht erhellte Mondhälfte.


Merkur steht heute Abend gegen 22 Uhr im Nordnordwesten  ((Stellarium))

Astronomie Die große Show des kleinen Planeten

Noch gut eineinhalb Wochen lang lässt sich Merkur abends tief im Nordwesten erspähen: Der kleinste Planet bildet gemeinsam mit seiner hellen Schwester Venus und Capella, dem Hauptstern im Fuhrmann, ein gleichschenkliges Dreieck.


Die Sonne im Licht der Wasserstoff-Alpha-Linie  (Big Bear)

Astronomie Johann Balmer und seine Wasserstofflinien

Ende des 19. Jahrhunderts begannen die Astronomen, die Spektroskopie zu nutzen – also das Licht der Himmelskörper in seine Wellenlängen zu zerlegen. Besonders auffällig waren dabei helle oder dunkle Linien, die auf das Element Wasserstoff zurückgingen.


Blick an den Südhimmel zur Monatsmitte gegen 23 Uhr (Stellarium)

AstronomieDer Sternenhimmel im Mai

Im nächsten Monat geht auch am Firmament die kühle Jahreszeit zu Ende, denn Orion und Stier verschwinden im Glanz der Sonne. Die Tage bekommen sommerliche Länge und die Nächte werden immer kürzer.


Start der GSLV-3-Rakete (ISRO)

AstronomieIndischer Testflug

Etwas im Schatten der großen Weltraummächte USA, Russland und China verfolgt Indien ein sehr ambitioniertes Raumfahrtprogramm. Vor kurzem wurde die neue GSLV-3-Rakete erfolgreich getestet.


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Podcast

Forschung Aktuell

Eine Ladestation zum drahtlosen Aufladen eines Telefons derMarke LG (Deutschlandradio / M. Waldhauser)

Tolle Idee! Was wurde daraus?Laden ohne Kabel

Wenn man Handys und Laptops drahtlos laden könnte, wäre das nervige Verkabeln überflüssig. Die Umsetzung dieser Idee ging ein Physiker des MIT in Boston im Jahr 2006 an. Anders als die heute erhältlichen Ladematten auf Basis von Magnetfeldern kann das Bostoner System auch größere Entfernungen zwischen Ladestation und Gerät überwinden.

Computer und Kommunikation

Wissenschaft im Brennpunkt

Die neue Schutzhülle für den Atomreaktor von Tschernobyl. Sie soll 2017 fertiggestellt werden. (AFP / Anatolii Stepanov)

Lagebericht aus TschernobylAufräumen in unruhigen Zeiten

An der Einfahrt der inneren Sperrzone ist eine Stellung aus Sandsäcken aufgebaut: Auch hier, in Tschernobyl, machen sich die Spannungen im Osten des Landes bemerkbar. Nuklearanlagen werden besonders gesichert, Soldaten bewachen die Baustellen am Kernkraftwerk.

Auf diesem berühmten Foto zu seinem 72. Geburtstag am 14.3.1951 steckt Albert Einstein den Fotografen die Zunge heraus. (AFP Photo / Arthur Sasse)

Allgemeine Relativitätstheorie "Der wertvollste Fund meines Lebens"

Albert Einstein zählt zu den wichtigsten Architekten der modernen Physik. Sein wohl größter Geniestreich: die allgemeine Relativitätstheorie. Vor 100 Jahren präsentierte er einen knappen Satz mathematischer Formeln, der bis heute als perfekte Beschreibung der vertrautesten aller Naturkräfte gilt, der Gravitation.

Wissen

Ein Stapel Zeitschriften (imago / Westend61)

Unbeachtete StudienSchlafende Schönheiten

1935 veröffentlichte Albert Einstein mit seinen Kollegen Podolsky und Rosen ein Paper zur Vollständigkeit der Quantentheorie, doch die Fachwelt reagiert desinteressiert. Gut 50 Jahre später erwacht die Studie zu neuem Leben - und ist damit ein prominentes Beispiel für den Dornröschenschlaf einiger wissenschaftlicher Aufsätze. Ein Einzelfall ist die Studie jedoch nicht.

Eine Ladestation zum drahtlosen Aufladen eines Telefons derMarke LG (Deutschlandradio / M. Waldhauser)

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Wenn man Handys und Laptops drahtlos laden könnte, wäre das nervige Verkabeln überflüssig. Die Umsetzung dieser Idee ging ein Physiker des MIT in Boston im Jahr 2006 an. Anders als die heute erhältlichen Ladematten auf Basis von Magnetfeldern kann das Bostoner System auch größere Entfernungen zwischen Ladestation und Gerät überwinden.

Herfried Münkler, Professor für Politikwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin. (imago/IPON)

Münkler-WatchOffene Diskussion scheint kaum mehr möglich

Herfried Münkler zählt zu den bekanntesten Politologen in Deutschland. Seit einiger Zeit ist er auch Zielscheibe scharfer Kritik. Eine Gruppe von Studierenden hat Münkler in ihrem Blog ins Visier genommen und wirft ihm Rassismus vor. Inzwischen haben sich die Fronten verhärtet.

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