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StartseiteAtelier neuer MusikZeitgenössisches zum Reformationsjubiläum14.10.2017

Stichwort LutherZeitgenössisches zum Reformationsjubiläum

Was gibt es jenseits des allgegenwärtigen Hypes? Was könnte man künstlerisch zu ihm sagen? Komponisten der Gegenwart haben individuelle Zugänge zu Martin Luther gesucht und höchst kritische Kommentare geschrieben – amüsante, ernste und derbe.

Von Rainer Schlenz

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Luthergraffiti (Deutschlandradio / Rainer Schlenz)
Der Reformator im Alltag: an die hintere Hauswand gesprüht (Deutschlandradio / Rainer Schlenz)

War Luther der bissige Spötter? So stellt ihn der Leipziger Komponist Bernd Franke in seinen "Luther Madrigalen" dar. Oder einer, der das Volk ernst nahm? Darauf hebt Uroš Rojko in seinem Klarinettenstück "Auf’s Maul geschaut" ab.

Wie aktuell, wie universell die 500 Jahre alte Gesellschaftskritik des Reformators ist, zeigt der Zyklus "Von menschlichen Schwächen" des Leipzigers Günther Neubert. Unbestritten sei aber auch die "verhängnisvolle Rolle, die Luther durch seinen Antijudaismus in der deutschen Geschichte eingenommen hat", wie Iris ter Schiphorst anmerkt.

Diese Sendung können Sie nach Ausstrahlung sieben Tage lang anhören

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