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StartseiteSport am WochenendeStreit um Athletenkommission im Handball16.09.2013

Streit um Athletenkommission im Handball

Spielervertreter lehnen Nominierungsverfahren des Weltverbands ab

Der Handballweltverband IHF plant die Einrichtung einer ständigen, fünf aktive Handballer und Handballerinnen umfassende Athletenkommission. Und der Vorsitzende erhält, wenn der Antrag für den IHF-Kongress im Oktober in Doha wie erwartet durchgeht, sogar einen Sitz im IHF-Rat, dem wichtigsten Gremium zwischen den Kongressen.

Von Erik Eggers

Der Chef des Handball-Weltverbands IHF, Hassan Moustafa. (AP)
Der Chef des Handball-Weltverbands IHF, Hassan Moustafa. (AP)

Klingt nach einer guten Idee. Doch um das Nominierungsverfahren für diese Kommission ist schon Streit entbrannt. Denn der Plan des IHF-Präsidenten Hassan Moustafa sieht vor, dass nicht die Spieler die Kandidaten für die Wahl nominieren, sondern die Nationalverbände. Und die Wählbarkeit dieser Kandidaten überprüft dann noch die IHF-Exekutive, der auch Moustafa angehört. Dieses Gremium behält sich gar das Recht vor, die Mitglieder jährlich zu beurteilen und "nicht aktive Mitglieder", wie es im Satzungsantrag heißt, eigenhändig zu ersetzen. Dieses Auswahlverfahren sei absurd, kritisiert Gerd Butzeck, der Geschäftsführer der Kluborganisation Forum Club Handball.

Dem Präsidenten Moustafa schwebe eine "Heldenauswahl" mit prominenten Aktiven vor, heißt es in einem Rundschreiben der deutschen Spielerorganisation Goal, das die Sprecher Johannes Bitter und Marcus Rominger unterzeichnet haben. Auch sie lehnen dieses Auswahlverfahren nach dem Gusto des Präsidenten kategorisch ab.

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