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Studie zu FluglärmNachts erträgt der Körper keinen Lärm

Ein Flugzeug startet in der Dunkelheit auf dem Hamburger Flughafen (picture alliance / dpa / Christophe Gateau)
Ein Flugzeug startet auf dem Hamburger Flughafen (picture alliance / dpa / Christophe Gateau)

Wer nachts Flugzeuge über sich hinweg donnern hört, der kann krank werden.

Dazu forschen schon länger Wissenschaftler der Uni Mainz. Sie hatten bereits herausgefunden, dass Menschen, die Fluglärm ausgesetzt sind, häufiger Herzrhythmusstörungen haben, weil der Lärm dazu führt, dass sie sich ärgern, schlecht schlafen und erschöpft und gestresst sind.

Jetzt haben die Forscher noch genauer untersucht, was im Körper bei nächtlichtem Fluglärm passiert. In Tests mit Mäusen zeigte sich, dass ein bestimmtes Enzym im Gehirn aktiv wird und Entzündungen in den Herzgefäßen auslöst. Das passierte allerdings nur bei Lärm, der nachts stattfand. Lärm am Tag hatte nicht die gleichen Auswirkungen. Die Forscher sagen deshalb: Nachts sollte es unbedingt ruhig sein.

Diese Nachricht wurde am 14.06.2018 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.