Hörspiel / Archiv /

Studiozeit Hörspiel ding fest machen

Nach den Aufzeichnungen von Louise Bourgeois

Von Ulrike Haage

Louise Bourgeois' Skulptur "Maman" steht in der Londoner Tate Modern.
Louise Bourgeois' Skulptur "Maman" steht in der Londoner Tate Modern. (picture alliance / dpa)

Es gibt kaum ein Material, das die eigenwillige Künstlerin Louise Bourgeois nicht bearbeitet und zugleich bezwungen hat. An dieser Vielfalt der Formensprache und der verwendeten Materialien orientiert sich die Komponistin Ulrike Haage.

In das Hörstück fließen autobiografische und theoretische Texte der Bildhauerin ein, Interviews, Poeme und Klangtexte, die sich mit den zentralen Themen des Lebens der Bourgeois befassen: der Auseinandersetzung mit dem Vater, mit der Mutter, dem Exorzieren der Vergangenheit und unbewältigten Emotionen.

Regie und Komposition:
Ulrike HaageMit Monica Bleibtreu, Judith Engel, Benedicte Savoy, und Martin Wuttke
BR 2003/42’43 Minuten



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Hörspiel

Grenzgeschichten Die verbotene Welt

Drei Jungs gehen in Weimar auf einem Bürgersteig und auf der Straße fährt ein gelber Trabbi vorbei.

"Ich war 1,68, der zweitkleinste der Klasse. Und in Sport der zweitletzte. Ich besaß als einziger kein Moped und bekam Klavierunterricht. Von meiner Mutter." Nicht die besten Voraussetzungen für den Mitte der 70er-Jahre in einer DDR-Kleinstadt aufwachsenden René, der eigentlich nur das will, was alle Jungs seines Alters wollen: eine Freundin.

MitternachtskrimiNachtschicht

Junge Frau ruht schlafend auf dem Sofa.

Der Forscher Ansgar Streiter hat eine Methode erfunden, durch Hormonsteuerung den Schlaf überflüssig zu machen. Seitdem füllen die Menschen die gewonnene Lebenszeit mit einer zweiten, sich kontinuierlich weiterentwickelnden Wirklichkeit aus, in der selbst die geheimsten Wünsche erfüllt werden. Eine Schranke verhindert die Durchmischung der beiden Welten.

PoesieBuus Halt Waterloo

Carmen-Maja Antoni im Studio am Mikrofon.

Erzählt wird die Geschichte einer Busfahrt. Das Unerhörte: Jedes einzelne Wort dieser Geschichte ist ein deutscher, österreichischer oder Schweizer Ortsname. In einen neuen Sinnzusammenhang gestellt, ergibt sich daraus ein Text, der skurril und hochkomisch und dabei voller Poesie ist.