Hörspiel / Archiv /

 

Studiozeit Hörspiel Gletscher

Ursendung

Blick auf den Fox-Gletscher in Neuseeland
Blick auf den Fox-Gletscher in Neuseeland (Stock.XCHNG / Michael Waylett)

Die große Hitze vom Sommer 2003 brachte nicht nur guten Wein. Sie ließ auch die Gletscher schneller schmelzen, und manches Opfer, das sich der Gletscher vor vielen Jahren geholt hatte, wurde freigegeben.

So geschah es, dass eine Frau nach 54 Jahren ihren jungen Verlobten wiedersehen durfte. Die Geschichte erinnert an ein romantisches Märchenmotiv, an "Unverhofftes Wiedersehen" oder an "Bergwerk zu Falun".

Und doch ist sie wahr. In "Gletscher" begegnen wir beidem: der wahren Geschichte und der Weiterführung und Umformung eines Märchenstoffs in einem realistischen und surrealen Setting.


Regie und Dramaturgie: Barbara Plensat
Sounddesign und Mischung: Lutz Glandien, Elsenstudio
Mit Elisabeth Trissenaar, Inga Busch, Jens Harzer
Autorenproduktion 2011/ca. 49'



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion: Von Maxi Obexer

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

NationalsozialismusSie müssen jetzt gehen, Frau Mühsam

Das Grab von Erich Mühsam, Waldfriedhof, Dahlem,  Berlin.

Berlin 1934. Die Frau des Dichters Erich Mühsam betritt das Café Adler am Wittenbergplatz. Sie ist im Begriff, Deutschland zu verlassen, nachdem die Nazis wenige Tage zuvor ihren Mann im KZ Oranienburg ermordet haben. In dieser Abschiedsstunde kommt sie mit der jungen Kellnerin ins Gespräch, die Erich Mühsam gut kannte.

Science-FictionIns Herz der Nacht

Produktionsfoto Hörspiel "Murmel Murmel": Schauspieler Hans Peter Hallwachs

Joseph Conrads geheimnisvolle Erzählung "Heart of Darkness" ist ein Reisebericht über einen Vorstoß an den Rand der Zivilisation, des eigenen Bewusstseins. Während Francis Ford Coppola in seiner Verfilmung "Apokalypse Now" die Odyssee in die grüne Hölle des Vietnamkriegs verlegte, siedelt diese Hörspieladaption den Stoff in ferner Zukunft an.

KunstSilber gegen Ende

"The Schwarzenbach" sind  Dietmar Dath (r), Johannes Frisch (am Bass) sowie Thomas Weber und Heike Aumüller (Kammerflimmer Kollektief)

Ein Maler singt und spricht, weil seine Kunst ihn an eine Grenze geführt hat, an der Bilder ihm nicht mehr weiterhelfen. Die Liebe hat ihn verletzt. Er traut den Menschen nicht mehr. Jetzt verliebt er sich in die Farbe selbst, und wundert sich, weil es die als Person gibt. Sie hören aufeinander, streiten sich und machen einander große Versprechen.