Hörspiel / Archiv /

 

Studiozeit Hörspiel Ulysses 9: Scylla und Charybdis

James Joyce (Ursendung)

Hörspielbearbeitung, Musik und Regie: Klaus Buhlert

Ulysses-Regisseur Klaus Buhlert
Ulysses-Regisseur Klaus Buhlert (Deutschlandradio - Sandra Gerhardt)

Dieses Kapitel spielt in der Nationalbibliothek. Hauptsächlich geht es um das Werk Shakespeares, das in den Gesprächen zwischen Stephen, Mulligan und einigen Gelehrten mit Leben gefüllt wird. In dem Kapitel geht es jedoch auch um Buchwissen in größerem Rahmen.

Berühmte Namen der Weltliteratur (Platon, Boccaccio, Cervantes, Goethe, Maeterlinck, Dumas) wie der englischen (Wordsworth, Coleridge, Tennyson, Shelley) und der irischen Literatur (Yeats, Shaw) werden aufgerufen. Die Bücher werden zueinander in Beziehung gesetzt - was auch auf das Verfahren verweist, das Joyce selbst in seinem Ulysses anwendet: Er (Shakespeare) verlegt Böhmen ans Meer und lässt Odysseus Aristoteles zitieren.

Obwohl Bloom sich ebenfalls in der Bibliothek befindet, treffen Stephen und er sich jedoch nicht, da Bloom es vorzieht, das Gesäß einer Venus-Statue eingehender zu betrachten. Der Titel des Kapitels verweist auf seine Versuche, niemandem direkt zu begegnen, und auf die Thesen und Antithesen, mit denen Stephen und seine Gesprächspartner ihren dialektischen Disput führen.


Aus dem Englischen von Hans Wollschläger
Hörspielbearbeitung, Musik und Regie: Klaus Buhlert
Mit Manfred Zapatka, Werner Wölbern, Jens Harzer, Hans-Werner Meyer, Lars Rudolph, Felix von Manteuffel und Jacqueline Macaulay
SWR/DLF 2012/ca. 44'



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

HörstückIrres Licht

Eine Menschenmenge wird verzerrt und verschwommen dargestellt.

Der Musiker und Komponist Uwe Dierksen und der Schriftsteller Matthias Göritz haben gemeinsam ein Libretto für ein musikalisches Hörstück erarbeitet. Erzählt wird in assoziativen Bildfolgen die Erinnerungsreise eines Mannes, die einem Drogentrip gleicht.

Hörspiel des MonatsKlaus Barbie - Begegnung mit dem Bösen

Der Nazi-Verbrecher Klaus Barbie - hier im Jahr 1982 - wurde am 4. Februar 1983 von Bolivien an Frankreich ausgeliefert.

Ende des Zweiten Weltkriegs. Nazis versuchen, sich rein zu waschen und in vermeintlicher Harmlosigkeit weiter zu leben. Nicht so Klaus Barbie. Der Kriegsverbrecher setzt sein grausames Treiben fort. Nur für andere Machthaber.

Zum 100. Geburtstag von Marguerite DurasLa Musica

Die französische Schriftstellerin Marguerite Duras am Schreibtisch, hier auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1984

Sie und er haben aus Liebe geheiratet, haben ein bürgerliches Leben geführt, sich gelangweilt, sich betrogen. Zum Scheidungstermin vor Gericht reisen beide an, wohnen im selben Hotel, sprechen miteinander - zum letzten Mal - aber zum ersten Mal über das Scheitern ihrer Ehe.