Hörspiel / Archiv /

 

Studiozeit Hörspiel Um 12 in diesem Garten

Von Willi Sagert

Bauer erinnert sich an das jüdische Mädchen Ester (Stock.XCHNG - Cris Watk)
Bauer erinnert sich an das jüdische Mädchen Ester (Stock.XCHNG - Cris Watk)

Konrad Bauer, US-Bürger, kommt nach 45 Jahren aus den USA wieder nach Berlin - wegen eines Briefchens, das ein kleines Mädchen an ihren Freund Konrad geschrieben hatte und das ein halbes Jahrhundert brauchte, den Empfänger zu erreichen.

Bauer erinnert sich: an das jüdische Mädchen Ester, das von einem Pfarrer in dessen Haus und Garten versteckt wurde, an seine Kinderliebe, seinen Mut, sein grenzenloses Vertrauen und an den vermeintlichen Verrat.

Er hat sein Leben fast hinter sich, aber es ist gut, dass er den Brief bekommen hat. Die fiktive Geschichte basiert auf Ereignissen, die Helmut Poelchau, Gefängnispfarrer von Plötzensee und Mitglied des Kreisauer Kreises (Widerstandsgruppe um Helmut James Graf von Moltke), in seinen Erinnerungen beschrieb.


Regie: Karlheinz Liefers
Mit Dietrich Körner, Jou-Raare Koppi, Ulrike Krumbiegel, Gundula Köster, Martin Seifert, Ulrich Voß, Ruth Glöss, Reiner Heise, Wolfgang Brunecker
Rundfunk der DDR 1990/47'



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

CollageMein liebstes Krokodil

Der Autor Thomas Hürlimann steht am 19.06.2007 vor dem Kloster Einsiedeln (Schweiz). (picture-alliance / dpa / Urs Flueeler)

Der Schriftsteller Thomas Hürlimann hat aus Briefen Anton Tschechows und der Schauspielerin Olga Knipper sowie aus der Erzählung "Die Dame mit dem Hündchen" eine dichte und spannende Collage zusammengestellt.

MitternachtskrimiVermisst

Der Autor Dror Mishani (picture alliance / dpa / Yanai Yechiel-Paul Zsolnay Verl.)

Cholon, nahe Tel Aviv. Der 16-jährige Ofer ist verschwunden. Inspektor Avi Avraham glaubt zunächst nicht an ein Verbrechen, doch von Ofer fehlt tatsächlich jede Spur. Den Jungen scheint niemand wirklich gekannt zu haben, die Mutter nicht, der Vater nicht.

Hörspiel des MonatsOb die Granatbäume blühen

Der Schauspieler Ueli Jäggi während der Studioaufnahme. (Deutschlandradio / Bettina Fürst-Fastré)

"Die du wohnest in den Gärten, lass’ mich deine Stimme hören." Mit diesen Worten aus dem Hohelied beginnt der letzte Prosatext des Schweizer Schriftstellers Gerhard Meier (1917 - 2008). Sechs Jahrzehnte lebte der preisgekrönte Schriftsteller zusammen mit seiner Frau Dorli zurückgezogen im Haus seiner Kindheit in Niederbipp.