Hörspiel / Archiv /

 

Studiozeit Hörspiel Wann Wo oder Eine gewisse Anzahl Gespräche

Ursendung - Ausgzeichnet mit dem ARD Online Award

Von Aleksander Vvedenskij

Die Komposition "Wann Wo" zieht sich als Geräuschebene durch das Stück
Die Komposition "Wann Wo" zieht sich als Geräuschebene durch das Stück (Stock.XCHNG)

Aleksander Vvedenskij, neben Daniiel Charms einer der Hauptprotagonisten der Künstlervereinigung Oberiu, hat mit "Eine gewisse Anzahl Gespräche" einen ebenso poetischen wie rätselhaften Text geschrieben.

Das Systemhafte und die Minimalstruktur der Szenen haben für sich schon musikalische Qualität und funktionieren wie eine Komposition. Die Lakonie und radikale Reduktion von Sprache und Text gibt zugleich auch einen weiten Raum für rein akustische Passagen.

Die Komposition für "Wann Wo" basiert auf historischem Geräuschmaterial und auf der Sprache des russischen Originals selbst, die sich - ebenfalls vielfach bearbeitet - als Geräuschebene durch das Stück zieht.

Aus dem Russischen von Peter Urban
Bearbeitung und Regie: Oliver Sturm
Komposition: Bernd Leukert
Mit Graham F. Valentine, Jens Harzer, Sven Lehmann, Wolfram Koch, Wolfgang Gorks, Sasha Pushkin
HR/DLF 2012/38'25

Dieses Hörspiel hat den Publikumspreis ARD Online Award gewonnen, der durch die Nutzer des Internetportals radio.ard.de bestimmt wurde.



Mehr bei deutschlandradio.de

Produktion:

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Hörspiel

MitternachtskrimiRabenkinder

Eine Halskette mit Diamanten in Blumenform.

Robert und Ulrike Raab, Kinder aus wohlhabendem Haus, stehen mit Anfang 40 vor den Trümmern ihres beruflichen Lebens. Von ihrem reichen Vater ein Leben lang kurz gehalten, beschließen die Geschwister, den Juwelierladen des Vaters zu überfallen.

TonquellenEin Aufnahmezustand

Der Autor und Regisseur Mauricio Kagel im elektronischen Studio des WDR im Jahre 1960.

Jeder der sieben Mitwirkenden, der zu einer Studioaufnahme eingeladen wird, wird erst hinterher erfahren, was das eigentliche Interesse dieser Produktion ist: Es sind nicht die auf Perfektion gestriegelten kunstvoll artikulierten Worte und Klänge.

Mythos Hugo, der Wolf

Der Schauspieler Lars Rudolph während einer Studioaufnahme am Mikrofon.

"Mir träumte, ich hätte umgebracht, was ich am meisten liebe ... ". Die ungute Geschichte vom Werwolf, dem die Hormone durchgehen, während die Mädchen traurig zugucken müssen. Ist es nicht eigentlich irre romantisch, geil zu sein?