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SyrienG7 befürworten Luftangriffe westlicher Staaten

Regierungssprecher Steffen Seibert zu Gast im Funkhaus von Deutschlandfunk Kultur (Deutschlandradio / Manfred Hilling)
Regierungssprecher Steffen Seibert (Deutschlandradio / Manfred Hilling)

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder haben eine diplomatische Lösung in Syrien angemahnt.

Ziel müsse es sein, bei den Verhandlungen unter Leitung der UNO einen glaubwürdigen politischen Übergang herbeizuführen, heißt es in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Darin werden zudem die Luftangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf Ziele in Syrien befürwortet.

Wegen des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Duma sollen Ermittler der Organisation für ein Verbot chemischer Waffen nach russischen Angaben morgen in die syrische Stadt reisen können. Die Experten der OPCW waren am Wochenende in Damaskus eingetroffen, bekamen aber zunächst keine Erlaubnis, sich nach Duma zu begeben.

Der frühere Außenpolitiker der Linkspartei, van Aken, kritisierte, dass sich die Untersuchung verzögert. Entscheidend seien nun die Untersuchungen und Befragungen der überlebenden Patienten, sagte van Aken im Deutschlandfunk.

Diese Nachricht wurde am 17.04.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.