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SyrienVon der Leyen setzt auf Zukunft ohne Assad

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Bundestag. (dpa / picture alliance / Michael Kappeler)
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, CDU. (dpa / picture alliance / Michael Kappeler)

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen setzt auf eine Zukunft Syriens ohne Präsident Assad.

Eine Perspektive auf Dauer mit dem Schlächter Assad, der Blut an seinen Händen habe, werde es nicht geben, sagte die CDU-Politikerin am Abend in Hannover. Damit Syrien aber bis zu einer umfassenden Friedenslösung unter dem Dach der UNO
nicht im Chaos versinke, sei ein vorübergehender Erhalt der bestehenden Verwaltungsstrukturen erforderlich. Ganz am Schluss könne dann der Übergang von Assad zu etwas Neuem stehen, erklärte von der Leyen. Auch für Russland sei auf Dauer nicht die Person Assad wichtig, sondern die eigene Präsenz in dem Land.

Diese Nachricht wurde am 18.05.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.