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TarifverhandlungenVorläufige Einigung im Öffentlichen Dienst

Frank Bsirske (l-r), Vorsitzender der Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Ulrich Silberbach, Vorsitzender des Beamtenbunds dbb, und Horst Seehofer (CSU), Bundesinnenminister, am Verhandlungstisch der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst (picture alliance / dpa / Bernd Settnik)
Frank Bsirske (l-r), Vorsitzender der Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Ulrich Silberbach, Vorsitzender des Beamtenbunds dbb, und Horst Seehofer (CSU), Bundesinnenminister, am Verhandlungstisch der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst (picture alliance / dpa / Bernd Settnik)

In den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen gibt es eine vorläufige Einigung.

Wie der Deutschlandfunk erfuhr, erzielte die Spitzenrunde einen Kompromiss, der nun den Gremien beider Seiten vorgelegt wird. Die Inhalte sind noch nicht bekannt. Von Gewerkschaftsseite hieß es, von einem Ergebnis könne noch keine Rede sein, so lange die Gremien nicht entschieden hätten.

Es geht um die Löhne und Gehälter von 2,3 Millionen Beschäftigten bei Städten und Gemeinden sowie dem Bund. Die Gewerkschaften Verdi und dbb hatten eine Erhöhung um sechs Prozent gefordert, mindestens jedoch um 200 Euro pro Monat. Die dritte Verhandlungsrunde begann am Sonntag. Vorausgegangen waren Warnstreiks unter anderem im öffentlichen Nahverkehr, an Flughäfen und in Kindertagesstätten.

Diese Nachricht wurde am 17.04.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.