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TarifverhandlungenWarten auf den Durchbruch

Bsirske sitzt am Verhandlungstisch und lächelt in die Kamera (dpa/Ralf Hirschberger)
Verdi-Chef Frank Bsirske (dpa/Ralf Hirschberger)

Die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen kommen kaum voran. Die Verhandlungsführer stellten sich auf eine Nachtsitzung ein. Sollte ein Abschluss ausgehandelt werden, sei mit einer Bekanntgabe erst morgen zu rechnen, hieß es in Potsdam.

Dort verhandeln die Tarifpartner seit dem Mittag. Verdi-Chef Bsirske sprach von "Komplikationen", nannte aber keine Einzelheiten. Verdi und der Deutsche Beamtenbund fordern für die 2,3 Millionen Beschäftigen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr. Sollten die Gespräche in Potsdam keinen Abschluss bringen, drohen neue Warnstreiks.

Im Vorfeld hatten sich beide Seiten noch optimistisch gezeigt, dass ein Durchbruch gelingen könnte. Bundesinnenminister Seehofer meine, man habe sich zwar ein Stück nach vorne bewegt. Bei Höhe und Struktur eines möglichen Abschlusses gebe es aber nach wie vor unterschiedliche Positionen.

Diese Nachricht wurde am 16.04.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.