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StartseiteKulturfragenTheater als Theorie-Tanker13.06.2011

Theater als Theorie-Tanker

Wo bleibt das Schöne, Wahre, Gute?

Die zeitgenössische deutsche Dramatik ist politischer geworden, das hat nicht zuletzt das Theaterfestival "stücke 2011" in Mülheim gezeigt. Aber auch das Theater als Institution öffnet sich stärker der gesellschaftlichen Wirklichkeit, verhandelt politische Probleme der eigenen Stadt wie "Stuttgart 21" oder analysiert gesellschaftliche Großthemen wie "Kapitalismus", "Gentechnik" oder "Migration".

Barbara Mundel im Gespräch mit Karin Fischer

Hinter dem roten Vorhang kommt zunehmend Politisches zum Vorschein. (Stock.XCHNG)
Hinter dem roten Vorhang kommt zunehmend Politisches zum Vorschein. (Stock.XCHNG)

Der Trend geht zum Theater als Diskurs-Maschine, das schwierige Themen theoretisch aufbereitet, um damit auch gesellschaftliche Relevanz für das eigene Haus zu behaupten. Doch gerät dabei der eigentliche Auftrag des Theaters, die Schauspielkunst, ins Hintertreffen? Werden Theatertexte reduziert, wenn sie mit aktuellem politisiertem Blick gelesen werden?

Barbara Mundel ist Intendantin des Theaters Freiburg, sie hat selbst die Türen ihres Hauses für Projekte im Crossover von Wissenschaft, Theater und Kunst geöffnet. Bis 2006 war sie Chefdramaturgin der Münchener Kammerspiele und dort auch mit verantwortlich für den ambitionierten Weg des Theaters in Problembezirke der Stadt, der inzwischen viele Nachahmer gefunden hat.

Karin Fischer hat Barbara Mundel zum neuen Diskurs-Theater befragt.

Das vollständige Gespräch mit Barbara Mundel können Sie mindestens bis zum 13. November 2011 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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