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NSA-BND-AffäreDer Teflon-Hosenanzug wird dünner

Angela Merkel im Bundestag. (picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka)

Die Affäre um die Zusammenarbeit von NSA und BND sei keine Staatskrise, kommentiert Dieter Wonka von der "Leipziger Volkszeitung" für den DLF. Sie ziele auf das Kanzleramt. Zwar lasse sich Angela Merkels Nimbus nicht brechen, Vertrauen aber gehe verloren.


Die Anzeigetafel informiert am 07.10.2014 in Berlin Reisende am Ostbahnhof über Zugaufälle. (dpa / picture-alliance / Paul Zinken)

Tarifstreit bei der BahnAus der Zeit gefallen

Zwei Tage nach Ende des GDL-Streiks sollten die Züge der Bahn wieder nach Plan fahren. Ende gut, alles gut? Der Tarifkonflikt hinterlässt bleibende Eindrücke, kommentiert Catrin Stövesand. So habe die Gewerkschaft Kunden, Unternehmen und am Ende sich selbst geschadet.


Jürgen Fitschen (links) und Anshu Jain im Gespräch (picture alliance / dpa/ Boris Roessler)

Deutsche BankWohin geht die Reise?

Das Management der Deutschen Bank verspricht seit Jahren einen Kulturwandel. Anstatt ihn umzusetzen, rudert Ko-Chef Fitschen nun zurück: Es gehe um eine neue Strategie. Wohl eher ein Strategiechen, kommentiert Klemens Kindermann. Die Bank müsse sich entscheiden: Investmentbanking oder Firmenfinanzierung.


Ein undatiertes Foto der amtlichen Nachrichtenagentur Syriens, Sana, zeigt drei syrische Soldaten in Palmyra. Sie liegen auf dem Boden, das Gewehr im Anschlag. (Sana / Handout, dpa picture-alliance)

IS erobert PalmyraKehrseite von Assads Folterherrschaft

Unzählige Bewohner Palmyras sollen seit dem Fall der Stadt bereits durch den IS hingerichtet worden sein. Die Stärke der Terrormiliz sei nicht zuletzt die Schuld von Syriens Machthaber Baschar al Assad, kommentiert Markus Bickel von der "FAZ" im DLF. Der Diktator habe die Dschihadisten über Jahre hinweg geschont.


Ein Dutzend Flüchtlinge drängen sich auf einem kleinen Boot im Mittelmeer, bevor sie auf das Schiff der Küstenwache gelangen können. (picture alliance / dpa / Alessandro Di Meo)

EU-FlüchtlingsquoteGroßbritanniens Ablehnung ist ärgerlich

Derzeit nehmen fünf europäische Staaten drei Vierteln aller Flüchtlinge, die nach Europa kommen, auf. Wenn die Wertegemeinschaft des Kontinents besungen wird, sollten die anderen 23 Länder genau hinhören, kommentiert Joachim Dorfs von der "Stuttgarter Zeitung".


Eine Wählerin steckt ihre Stimme zur Bürgerschaftswahl in Bremen in die Wahlurne.  (picture alliance / dpa / Ingo Wagner)

Sinkende WahlbeteiligungArme werden auch demokratisch abgehängt

Durch eine geringe Wahlbeteiligung wie jetzt in Bremen schrumpft die Legitimation der Politik, kommentiert Tom Strohschneider vom "Neuen Deutschland" im DLF. Dabei gehe es um mehr als nur um eine allgemeine Unzufriedenheit mit den Parteien. Gefordert seien konkrete soziale Verbesserungen, damit die Menschen wieder die Hoffnung hätten, dass sich Mitreden und Wählen auch lohne.


Eine kleine Deutschlandfahne steht am 17.05.2013 neben einer Kamera und Mikrofonen für eine Videokonferenz auf einem Monitor bei einer Pressekonferenz des Zollfahndungsamts in Hamburg. (dpa / picture alliance / Christian Charisius)

BND-NSA-AffäreDeutschland muss erwachsen werden

Die Tatsache, dass der Bundesnachrichtendienst an den US-Geheimdienst NSA Daten weitergeleitet hat, ist ein guter Anlass, sich der Prioritäten deutscher Politik zu vergewissern. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland erwachsen wird und sich von den USA abnabelt, kommentiert Holger Stark vom "Spiegel" im DLF.


Chefdirigent Sir Simon Rattle bei einer Probe mit den Berliner Philharmonikern. (picture alliance / dpa / Jakub Kaminski)

Berliner PhilharmonikerEin menschlicher Moment im Klassik-Kommerz

Der erste Versuch der Berliner Philharmoniker, einen neuen Chefdirigenten zu finden, ist für viele überraschend gescheitert. Gut möglich, dass gerade das ihnen zusätzliche Sympathien einbringt, kommentiert Jochen Hubmacher im Deutschlandfunk. Denn der ansonsten so perfekt funktionierende Orchesterapparat hat sich von seiner menschlichen Seite gezeigt.


Wladimir Putin bei der Militärparade zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs, 9. Mai 2015. (imago/stock&people/ITAR-TASS)

Weltkriegs-GedenkenPutin ist kein Sieger

In ganz Europa wird dieser Tage des Kriegsendes gedacht - jedoch leider getrennt und nicht gemeinsam, kommentiert Birgit Wentzien. Die Ukraine-Krise schärfe die Erinnerung, denn sie zeige, dass Frieden in Europa nicht mehr selbstverständlich ist. Darauf werden sich kommende Generationen immer wieder besinnen müssen.


David Cameron mit seiner Ehefrau Samantha an der Tür von No. 10 Downing Street (imago stock & people)

David Camerons WahlsiegKurze Flitterwochen

David Cameron steht nach seinem Wahlsieg vor keiner leichten Aufgabe, kommentiert Thomas Kielinger von der "Welt" für den DLF. Nicht nur muss er mit wirtschaftlichen Problemen kämpfen, seine große Aufgabe wird es sein, die Briten zwischen EU-Skepsis und Separatismus wieder zu einigen.


Abhöranlagen des BND in Bad Aibling (imago stock & people)

BND-GesetzWurzelbehandlung dringend erforderlich

Das unzulängliche Gesetz über den Bundesnachrichtendienst sei eine Wurzel aller BND-Übel, kommentiert Heribert Prantl. Deutschland und auch der BND bräuchten ein Geheimdienst-Gesetz, das diesen Namen auch verdient, denn es fehle an Regeln und einer klaren Aufgabenbeschreibung.


Ein Ersatzfahrplan hängt im Hauptbahnhof in Magdeburg aus. (picture alliance / dpa / Jens Wolf)

Lokführer und Kita-StreiksMacht über 80 Millionen Menschen

Praktisch, dass Erzieherinnen und Lokführer gleichzeitig streiten, kommentiert Joachim Frank, so könnten Eltern daheim bleiben, denn zur Arbeit mit der Bahn wären sie ja sowieso nicht gekommen. In beiden Fällen zielten die Streiks nicht nur auf den wirtschaftlichen Schaden, sondern auch auf unmittelbare, folgenschwere Nachteile für Dritte.


Ein Mann steht vor seinem zerstörten Haus in Kathmandu/Nepal (picture alliance / dpa / Sedat Suna)

Hilfe für NepalDie ersten Retter sind nicht die besten

Mit einem so schweren Erdbeben wie dem in Nepal wäre jedes Land überfordert gewesen, kommentiert Mario Dobovisek im DLF. Vor allem die umliegenden Länder hätten schnell geholfen. Einigen westlichen Hilfsorganisationen sei es aber nur darum gegangen, sich als erste dort zeigen zu können. Auch daraus müssten Lehren gezogen werden.


Blick auf das Gebäude der neuen Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) am 27.04.2015 in Berlin. (picture-alliance / dpa / Jörg Carstensen)

BND-AffäreUnabhängigkeit kostet Geld

Der Bundesnachrichtendienst soll Ausspäh-Hilfsdienste für die US-amerikanische NSA geleistet haben. Wer nun fordere, dass sich der BND unabhängiger von den Amerikanern machen solle, dürfe nicht "Nein" schreien, wenn der BND mehr Geld wolle, kommentiert Mariam Lau von der "Zeit" im DLF.


Hochhaus der Deutschen Bank in Frankfurt (dpa - Wolfram Steinberg )

Deutsche BankAndere meistern das besser

Banken haben es derzeit zwar nicht leicht, das Krisenmanagement der Deutschen Bank wirke aber relativ hilflos, kommentiert Marc Beise von der "Süddeutschen Zeitung" im DLF. Falls die Führungsspitze in Frankfurt das nicht bald besser anpacke, müssten wohl andere ran.


Der Angeklagte Oskar Gröning im Gerichtssaal.  (Julian Stratenschulte, dpa picture-alliance)

Auschwitz-ProzessVergeben vielleicht, vergessen niemals

Warum müssen sich erst jetzt NS-Verbrecher für ihre Taten rechtfertigen? Eine neue Generation von deutschen Ermittlern interessiert sich nicht mehr nur für die direkt Verantwortlichen, sondern auch für die Befehlsempfänger, die bislang unbehelligt blieben. Zu Recht, kommentiert Tim Aßmann vom BR für den DLF.


Bundestagspräsident Norbert Lammert (M, CDU) spricht im Bundestag anlässlich der Debatte zu den Massakern an den Armeniern 1915/16. (pa/dpa/Pedersen)

Völkermord an den ArmeniernEs geht um Deutschlands eigene Schuld

Dass der Bundestag die Massenmorde an den Armeniern vor 100 Jahren jetzt als Völkermord bezeichnet habe, sei vor allem ein Eingeständnis eigener Versäumnisse und eigener Mitschuld, kommentiert Jürgen Gottschlich von der "taz". Genau das sollte Berlin gegenüber der türkischen Regierung auch deutlich machen.


Zwei ICE-Züge fahren am 23.04.2015 einmal in und einmal aus dem Hauptbahnhof von Frankfurt am Main. (pa/dpa/Schmidt)

Tarifstreit bei der BahnNach dem Streik ist vor dem Streik

Der sich hinziehende Tarifkonflikt bei der Bahn führt bei den Kunden zunehmend zu Frustration und Ärger. Das geplante Tarifeinheitsgesetz werde aber keinen Frieden stiften, kommentiert Stefan Sauer im DLF. Wenn es wie geplant am 1. Juli in Kraft trete, müsse sich wohl bald das Verfassungsgericht damit beschäftigen.


Die Aufnahme zeigt Flüchtlinge, die mit ihrem Boot in unmittelbarer Nähe eines Frachtschiffes auf dem Mittelmeer gekentert sind. (dpa / picture alliance / Opielok Offshore Carriers)

Umgang mit Bootsflüchtlingen EU bietet nur Scheinlösungen

Auch nach dem wohl schwersten Unglück eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer werden die Schiffe der EU-Rettungsmission Triton nur bis zu 55 Kilometer vor Italiens Küste patrouillieren. Weil man es sonst Schleppern und Flüchtlingen zu einfach machen würde, sagen manche Politiker. Diese Denkweise von Wohlstands-Europäern sei unerträglich, kommentiert Benjamin Hammer im DLF.


Sonderausstellung zu 50 Jahren "Die Blechtrommel" im Lübecker Grass-Haus (dpa / picture alliance / Maurizio Gambarini)

Zum Tod von Günter GrassDer Däumling der Politik

Mit seiner Arbeit hat Günter Grass den Maßstab in der deutschen Gegenwartsliteratur gesetzt, kommentiert Denis Scheck. Dafür erhielt er den Literaturnobelpreis. Und dafür zog er so viel Neid auf sich wie seit Thomas Mann kein Autor mehr in der deutschen Literatur.


Hillary Clinton will US-Präsidentin werden. (AFP / Ronaldo Schemidt)

Hillary ClintonKeine Königin der Transparenz, aber gut gerüstet

Es gebe viele Gründe, Hillary Clintons Präsidentschaftskandidatur zu misstrauen, meint Markus Feldenkirchen vom "Spiegel". Zum Beispiel wäre es schön, zu wissen wofür sie eigentlich inhaltlich stehe, vor allem innenpolitisch. Dennoch sei sie weit besser für das Amt gerüstet als all ihre Konkurrenten.


Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Martin Winterkorn (r) und der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech, stehen am 13.05.2014 bei der Hauptversammlung der Volkswagen AG auf dem Messegelände in Hannover (Niedersachsen) (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Führungsstreit bei VolkswagenShowdown in Salzburg

VW-Patriarch Ferdinand Piëch habe eine Woche lang die Mächtigen im Konzern vor sich hergetrieben, meint Oliver Stock vom "Handelsblatt". Zunächst habe er wie der Verlierer im Machtkampf mit seinem Vorstandschef Martin Winterkorn gewirkt, in Wahrheit aber habe er gewonnen.


Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geben am 01.04.2014 im Kanzleramt in Berlin nach den Beratungen der Ökostrom-Reform eine Pressekonferenz. Im Fokus des Treffens zwischen den Ministerpräsidenten der Bundesländer und der Bundesregierung standen vor allem geplante Einschnitte bei der Förderung von Windkraft an Land. (Maurizio Gambarini/dpa)

BundesregierungDie Reißverschlusskoalition

Vorratsdatenspeicherung ja - aber nur gegen mehr Leistungen für Alleinerziehende: In der vergangenen Woche zeigte die Große Koalition wieder ihre übliche Kompromissroutine, kommentiert Stephan Detjen. So fragwürdig die in der Sache sei, so effektiv sei sie als Schmiermittel für die politische Mechanik der Koalition.


Blick auf den ausgebrannten Dachstuhl der zukünftigen Unterkunft für Asylbewerber in Tröglitz (Sachsen-Anhalt) (dpa / picture alliance / Hendrik Schmidt)

Anschlag in TröglitzNichts aus der Vergangenheit gelernt

Der Brandanschlag auf das Flüchtlingsheim in Tröglitz sei kein Indiz für steigende Fremdenfeindlichkeit, meint Birgit Fehrle von der "Berliner Zeitung" im DLF. Aber viele Kommunen seien mit den hohen Flüchtlingszahlen überfordert. Das Geschachere um Kosten sei schädlich.


Der russische Präsident Wladimir Putin (r.) hat den griechischen Regierungschef Alexis Tsipras zum Staatsbesuch empfangen. (picture alliance / dpa - Alexey Nikolsky)

Tsipras, Putin und UkipEuropa steuert auf eine Existenzkrise zu

Die Reise des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras zeigt, dass Europa seine Krisenherde nicht länger getrennt behandeln kann, meint Christoph von Marschall vom "Tagesspiegel" im DLF. Der Besuch führe vor Augen, wie zerbrechlich der Zusammenhalt in Europa sei.


Ein Mitarbeiter vermisst in einer Werkzeugproduktion eine Spritzgussform. (picture alliance / dpa / Michael Reichel)

100 Tage MindestlohnKeine vorschnelle Beurteilung

Fast 3,7 Millionen Arbeitnehmern habe der Mindestlohn bislang mehr Geld in die Taschen gespült, resümierte Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD). Dabei ist es für ein verlässliches Urteil noch viel zu früh, kommentiert Dorothea Siems ("Die Welt") im DLF. Schließlich seien nicht zuletzt der niedrige Ölpreis und der schwache Euro Gründe für den derzeitigen Aufschwung.


Marine Le Pen, die Vorsitzende des rechtsextremen Front National (FN), gibt am Abend der ersten Runde der französischen Départementswahlen am 22.3.2015 in der Parteizentrale in Nanterre bei Paris ein Statement ab. (picture-alliance / dpa / Yoan Valat)

Front NationalNicht mehr für den "Alten" rechtfertigen

Marine le Pen gewinnt Wahlen, ohne zu siegen, meint Ursula Welter. Außerdem fehlten der Parteichefin Bündnispartner und auf Dauer die hinreichende Unterstützung des Bürgertums. Vor diesem Hintergrund komme der Streit mit ihrem Vater Jean-Marie le Pen äußerst ungelegen.


Verhandlungen zwischen den 5+1-Mächten und dem Iran am Montag in Lausanne. (imago/Xinhua)

Nach dem AtomabkommenDie Lehren aus Lausanne

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu fordert ein "besseres Abkommen" als das bisher erzielte. Er werde es nur erreichen, wenn er sich auf die politische Realität von Lausanne einlasse, kommentiert Sebastian Engelbrecht. Und wenn er sich bemühe, das gestörte Verhältnis zu US-Präsident Obama zu verbessern.


Eine unbemannte Kampfdrohne der US-Air-Force (MQ-1 Predator) fliegt in der Nähe eines logistischen Flughafens in Südkalifornien. (dpa picture alliance / Tsgt Effrain Lopez)

Neue KampfdrohneDie Welt ist eine andere

Zusammen mit Frankreich und Italien will Deutschland eine europäische Drohne entwickeln, die Raketen tragen kann. Mit der gemeinschaftlichen Entwicklung setzten die Europäer ein Zeichen, kommentiert Till Hoppe. Nämlich, dass sie nicht mehr nur reden wollen, sondern auch handeln.


Flaggen von Mitgliedsländern der Arabischen Liga (dpa / picture alliance / Youssef Badawi)

Eingreiftruppe Arabische LigaMachthaber wollen Status Quo sichern

Der Plan der arabischen Staaten, eine gemeinsame Eingreiftruppe für die Region zu schaffen, sei aus Sicht der Machthaber nachvollziehbar, kommentiert Jürgen Stryjak. Viele hätten sie sich wohl schon vor Ausbruch des Arabischen Frühlings gewünscht.

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Nächste Sendung: 30.05.2015 13:10 Uhr

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Kommentar

Der indische Narendra Modi gestukuliert während einer Rede. (AFP / Money Sharma)

Ein Jahr ModiNach außen erfolgreich, nach innen versagt

Seit einem Jahr regiert der Hindu-Nationalist Narendra Modi in Indien. Im Ausland macht er überraschend eine gute Figur, im Innern sind die grundlegenden Veränderungen ausgeblieben, kommentiert Sabina Matthay. Besinnt die indische Regierung sich keines Besseren, wird das ihren internationalen Ambitionen schaden.

Hochzeitstorte mit zwei Frauenfiguren (AFP / Gabriel Bouys)

Gleichgeschlechtliche EheDie Schlachten sind längst geschlagen

Viel mehr als symbolisch wäre die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben in Deutschland nicht mehr, kommentiert Gudula Geuther. Die Angleichung von Lebenspartnerschaft und Ehe ist längst vollzogen. Diskriminiert werden Homosexuelle derzeit nur noch, wenn es um die Adoptionen geht.

(picture alliance / dpa)

Russlands Einreiseverbot für CDU-PolitikerNicht der eigentliche Skandal

Das Einreiseverbot für den CDU-Politiker Karl-Georg Wellmann ist nicht überraschend, kommentiert Sabine Adler. Es ist auch kein großer Skandal - viel schlimmer ist das Vorgehen gegen kritische Organisationen und Personen in Russland selbst. Dem einzelnen Einreiseverbot wird deshalb ein vielfacher Ausreisewunsch gegenüberstehen.

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