Wissenschaft im Brennpunkt / Archiv /

 

Tiefer als Schlaf

Hirnforscher erkunden die Narkose neu

Von Martin Hubert

Ein Patient mit Überwachungssensoren im Schlaflabor
Ein Patient mit Überwachungssensoren im Schlaflabor (picture alliance / dpa /)

"Wir versetzen Sie jetzt in einen tiefen Schlaf." - Mit diesem Satz beruhigen Anästhesisten üblicherweise ihre Patienten, bevor sie sie vor einer Operation narkotisieren. Das beschönige die Sache, sagen inzwischen einige Forscher. Sie haben genauer untersucht, was im Gehirn passiert, wenn jemand ein Narkotikum erhält.

Ihre Befunde geben nicht nur neue Aufschlüsse darüber, wie Bewusstsein im Gehirn verankert ist. Sie zeigen auch, dass die Vollnarkose im tiefen Zustand eher dem Koma als dem Tiefschlaf gleicht. Der Blick ins Gehirn könnte in Zukunft auch erklären helfen, warum manche Menschen erst spät nach der Narkose aufwachen, verwirrt sind oder an Erinnerungsstörungen leiden.

"Manuskript zur Sendung:"

Tiefer als Schlaf

"Weiterführende Links:"

Seiten des Deutschlandradios:

     &nbspNarkosen bei Kindern
     &nbsp(Sprechstunde vom 08.05.12)

     &nbspXenon, ein fast ideales Narkosegas
     &nbsp(Radiofeuilleton: Wissenschaft und Technik vom 09.10.11)

     &nbspNach OP schneller wieder auf die Beine
     &nbsp(Sprechstunde vom 13.09.11)

     &nbspDelirien im Aufwachraum
     &nbsp(Sprechstunde vom 22.09.09)

     &nbspNeuronen und Nirwana, Teil 2
     &nbsp(Wissenschaft im Brennpunkt vom 28.12.08)

     &nbspNeuronen und Nirwana, Teil 1
     &nbsp(Wissenschaft im Brennpunkt vom 26.12.08)

     &nbspAnästhesisten fordern ein bundesweites Melderegister für Narkosen
     &nbsp(Sprechstunde vom 19.06.01)

Links ins Netz:

     &nbspMIT: Homepage Emery N. Brown

     &nbspUniversität Lüttich: Homepage Steven Laureys

     &nbspUniversitätsklinikum Frankfurt/Main: Homepage Bertram Scheller

     &nbspUKE: Institut für Neurophysiologie und Pathophysiologie

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