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StartseiteCorsoTiefsinnig und trotzdem urkomisch30.10.2012

Tiefsinnig und trotzdem urkomisch

Corsogespräch über den Film "Oh Boy"

Niko streift durch Berlin, ziellos, antriebslos. Sein Jura-Studium hat er abgebrochen, aber der vor Geld strotzende Vater weiß es nicht. Der Film "Oh Boy" hat schon großes Lob geerntet - und kommt jetzt in die Kinos.

Jan Ole Gerster und Tom Schilling im Gespräch mit Fabian Elsäßer

Tom Schilling als Niko im Kinofilm "Oh Boy!" (picture alliance / dpa)
Tom Schilling als Niko im Kinofilm "Oh Boy!" (picture alliance / dpa)

Nikos Hauptproblem scheint die Suche nach frischem Kaffee zu sein, den es aber offenbar nur noch in überteuerten Life-Style-Buden gibt, das zumindest suggeriert der Trailer von "Oh Boy". Es ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Jan Ole Gerster und in Schwarz-weiß gedreht. Die Hauptfigur des Niko wird verkörpert von Tom Schilling, der jung zu Schauspielerruhm kam mit dem Film "Crazy", um die Jahrtausendwende. Auch sonst ist die Besetzung hochkarätig, in weiteren Rollen sind etwa Ulrich Nöthen und Justus von Dohnányi zu sehen.

Auf verschiedenen Festivals hat "Oh Boy" schon großes Lob geerntet, ist zum Beispiel auf dem internationalen Filmfest in Oldenburg mit allen drei Hauptpreisen ausgezeichnet worden. Und auch das Medienecho ist durchweg positiv. Der allgemeine Tenor lautet ungefähr: tiefsinnig, aber trotzdem urkomisch. Am Donnerstag kommt der Film in die Kinos.

- Und zu Gast im Corsogespräch sind jetzt der Hauptdarsteller Tom Schilling und Regisseur Jan Ole Gerster, schönen guten Tag!

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