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StartseiteWissenschaft im BrennpunktVersuchsfreie Zone oder: Soll man forschen ohne Affen?28.06.2015

TierschutzVersuchsfreie Zone oder: Soll man forschen ohne Affen?

Rhesusaffen, Makaken oder Weißbüschelaffen gehören zu unseren nächsten Verwandten. Ihre Hände greifen wie unsere, wenn sie raufen, sehen sie aus wie unsere Kinder. Dürfen wir diesen Wesen Leid zufügen, ihre Körper benutzen und schädigen, für unsere Zwecke?

Moderation: Christiane Knoll

Zwei Schimpansen im Pongoland im Zoologischen Garten in Leipzig. (dpa / picture alliance / Pelaez Julio)
Wie sinnvoll, wie notwendig sind Tierversuche an Primaten? (dpa / picture alliance / Pelaez Julio)
Weiterführende Information

Versuchsobjekt Affe (Wissenschaft im Brennpunkt von 2008)

Nature-Artikel (englisch): The changing face of primate research

Initiative Pro-Test Deutschland von Wissenschaftlern, die über Tierversuche aufklären wollen (Facebook)

YouTube: Soko-Tierschutz: Bilder eines verdeckten Ermittlers aus dem Logothetis-Labor, die von Stern-TV im September 2014 gesendet wurden.

Stellungnahmen des MPI für biologische Kybernetik

Diese Internetseite hält umfassende Informationen zum Thema Primatenforschung, insbesondere auch zur Forschung von Nicos Logothetis und eine Stellungnahme zum Stern-TV-Beitrag.

Nikos Logothetis

Max-Planck-Gesellschaft zu Primatenforschung

Martin Stratmann, Präsident der MPG

Absolute Forderung ("Die Zeit")

Hinsehen fällt schwer. In Teilen der Gesellschaft wird jedoch heftig über das Für und Wider von Experimenten an Affen gestritten. Schon heute sind Industrie und Forschung gehalten, die Anzahl der Versuchstiere auf ein Minimum zu beschränken. Gesetze und Ethikkommissionen kontrollieren sie dabei. Dennoch sterben in Deutschland nach wie vor etwa 2000 Primaten pro Jahr. Wer sie vor einer Existenz als Labortier bewahren will, braucht eine prinzipielle Entscheidung: ein generelles Nein zu Primaten in Versuchslabors. Doch was wären die Konsequenzen?

In der Forschergemeinde rumort es. Nach Jahrzehnten, in denen sich viele von ihnen wegduckten, um nicht selbst ins Visier militanter Tierschützer zu geraten, suchen sie jetzt die Öffentlichkeit und eine neue Form der Auseinandersetzung.

Interviews mit dem Neurowissenschaftler Wolf Singer, MPI für Hirnforschung in Frankfurt am Main und dem Tübinger Initiator des Vereins Pro-Test Deutschland. Mit Beiträgen und Reportagen von Volkart Wildermuth und Anneke Meyer.

Mit Beiträgen, Reportagen und Interviews

Volkart Wildermuth
Stundenlang stillsitzen und schauen
Reportage aus dem Hirnforschungslabor von Andreas Kreiter, Universität Bremen

Professor Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt (Max-Planck-Institut für Hirnforschung)Professor Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt (Max-Planck-Institut für Hirnforschung)
"Wir müssen die Öffentlichkeit erreichen"
Interview mit dem Neurowissenschaftler Professor Wolf Singer, MPI für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Vorsitzender einer MPG-Kommission zu Tierversuchen

Volkart Wildermuth
Affenversuche in Zahlen
Was hat die Tierschutznovelle gebracht?

Professor Peter Thier, Direktor des Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung. Foto: Ingo Rappers)Professor Peter Thier, Direktor des Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung. Foto: Ingo Rappers)

  - Professor Peter Thier, Direktor des Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen, über den Fall Logothetis, die Notwendigkeit von Tierversuchen in seinem Labor und über genetisch veränderte Affen, mit denen in Fernost experimentiert wird Volkart Wildermuth
Bluten für neue Pillen
Reportage aus Europas größtem Affenversuchslabor, den Covance Laboratories, Münster

Anneke Meyer
Praktisch verboten
Primatenforschung in der Schweiz

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