Forschung aktuell / Archiv /

 

Tolle Idee! - Was wurde daraus?

Dritte Staffel bei "Forschung aktuell"

Von Ralf Krauter

Trotz erfolgreicher Versuche im spanischen Manzanares wurde ein  Aufwindkraftwerk nie gebaut.
Trotz erfolgreicher Versuche im spanischen Manzanares wurde ein Aufwindkraftwerk nie gebaut. (Uni-München)

Geniale Einfälle gibt es in der Wissenschaft jeden Tag. Doch nur die wenigsten schaffen den Weg vom Labor in die Praxis. Welche Kriterien begünstigen den Erfolg toller Ideen – und welche Fallstricke verhindern ihre Umsetzung? In einer neuen Staffel der Sendereihe "Tolle Idee? – Was wurde daraus?" geht "Forschung Aktuell" der Frage nach, warum Innovation manchmal, aber längst nicht immer gelingt.

20 spannende Fallbeispiele aus den vergangenen Jahren liefern Antworten: Lohnt es sich wirklich, Abwärme in Containern durchs Land zu fahren? Was wurde eigentlich aus dem als Wunderpflanze gefeierten Chinaschilf? Warum sind beheizbare Frontscheiben für Kleinwagen immer noch nicht marktreif? Und was wurde aus der künstlichen Harnblase für Krebspatienten, deren Entwickler 2002 für den Zukunftspreis nominiert waren?

Seit dem 3. März 2009 immer dienstags, ab 16:35 Uhr, bringen wir Sie auf den neuesten Stand. Die vergangene Staffel finden Sie hier.

"Die Beiträge der Reihe"

03.03.09
Nanoschicht für freie Sicht
Beheizbarer Lack soll Autoscheiben vor Beschlag schützen.

10.03.09
Renaissance einer Wunderpflanze
Turbo-Gras Chinaschilf macht als Energiepflanze Furore

17.03.09
Strom aus heißer Luft
Weltgrößtes Aufwindkraftwerk in Australien wurde nie gebaut

24.03.09
Aufblasbare Lärmschutzwand
Luftige Schallschutzelemente dämpfen den Krach von Baustellen

31.03.09
Kühlhäuser als Stromspeicher
Gefrierwaren bunkern überschüssige Windenergie

07.04.09
Künstliche Harnblase
Neuartiges Implantat soll Inkontinenten helfen

14.04.09
Rollende Wärmflasche
Industrielle Abwärmespeicherung in Zeolith-Containern

21.04.09
Wackelsensor spart Energie
Vibrationsfühler verlängert Lebensdauer von Batterien

28.04.09
Sturmwarnung per Handy
Unwetter-Prognosen als Mobilfunkservice

05.05.09
Kleine Poren mit großer Wirkung
Perforierte Membranen für die Meerwasserentsalzung

12.05.09
Avatare als Dolmetscher
Animierte Computerfiguren übersetzen Sprache und Text

19.05.09
Tragbare Wünschelrute
Portables Kernspinspektrometer für die Ölsuche

26.05.09
Knorpel aus der Retorte
Gewebezucht verhindert Arthrose im Kniegelenk

02.06.09
Fliegende Mobilfunkantennen
Schwebende Sender ermöglichen Handyempfang

09.06.09
Kompostierbare Plastikflaschen
Umweltfreundliche Einwegprodukte aus Biokunststoff

16.06.09
Mit Kaspar gegen Menschenangst
Roboterpuppe hilft autistischen Kindern aus ihrer Isolation

23.06.09
Zauberformel für Kinohits
Film-Experten wollen Kassenschlager berechenbar machen

30.06.09
Kälterecycling von Kunststoffen
Warum eine innovative Technik seit über 10 Jahren auf Eis liegt

07.07.09
Krebszellen auf die Streckbank
Neues Messverfahren in der Früherkennung von Krebs

14.07.09
Badspiegel als Fernbedienung
Vibratiosfilter ermöglichen neuartige Mensch-Maschine-Schnittstelle

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Forschung Aktuell

BotanikPilze sammeln im Supermarkt

Eine Frau steht zum Bezahlen in einem Supermarkt an der Kasse.

Ein englischer Pilzforscher musste nicht weit reisen, um neue Pilzarten zu entdecken: Er fand sie in seiner Einkaufstasche. Eine der neuen Arten, die der Supermarkt vor Ort unwissentlich im Angebot hatte, trägt nun den Namen "Weißer Kuh-Leberpilz".

MedizinBakterienanalyse zur Früherkennung von Darmkrebs

Bestimmte Bakterienkonstellationen im Darm könnten ein Warnsignal für Darmkrebs sein, so die Annahme einiger Forscher. Am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg will man der Hypothese auf den Grund gehen - und sucht dabei neue Wege der Früherkennung.

Umstrittenes FrackingMethan im Trinkwasser gibt Rätsel auf

Ein Fracking-Bohrturm in der Abenddämmerung. 

Fracking ist äußerst umstritten. Kritiker fürchten, dass durch das Aufpressen von Gesteinsschichten Trinkwasser verunreinigt werden könnte. In Pennsylvania und Texas haben Forscher nun über 130 Wasserproben genommen und ein Analyseverfahren entwickelt, das endlich Klarheit bringen soll.