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StartseiteHörspielOrtswechsel - Eine Winteroper10.01.2017

Topographie eines "Nicht-Orts"Ortswechsel - Eine Winteroper

Ein Ortswechsel, ganz konkret als Umzug zu verstehen, gibt den Anstoß: Ein Schriftsteller versucht, die neue Fremdheit zu vermessen. Abwartend markiert er den unbekannten Ort.

Hörspiel von Gert Loschütz

Der Schriftsteller Gert Loschütz  (picture alliance / dpa)
Der Schriftsteller Gert Loschütz (picture alliance / dpa)

Erinnerungen, Selbstbeobachtungen, die wie Fremdbeobachtungen sind, Wahrnehmungen von Unbekannten, die danach ganz und gar Fremde sind, Nahbilder aus großer Ferne aufgenommen, Zitate aus dem Leben eines anderen, der sich ent"fernte", bis er am Ende aus der Welt geriet, werden wie Fähnchen ins Leere gesteckt. Kann man sich, wo auch immer, in der Eiszeit einleben? Der den Ortswechsel vornimmt, um festeren Boden unter die Füße zu bekommen, entdeckt sich beim endlosen Gang über dünnes Eis. Dessen Knistern und das Klirren der Kälte untermalen den Text dieser Winteroper.

Komposition: Heiner Goebbels
Regie: Bernd Lau
Mit: Ulrike Bliefert, Moritz Eggert, Heinrich Giskes, Ernst Jakobi, Eric Schildkraut, Erna Sellmer, Rolf Zacher

Produktion: HR 1980
Länge: 46'19

Gert Loschütz, 1946 in Genthin geboren, schreibt Drehbücher, Erzählungen und Theaterstücke und seit 1970 Hörspiele, zuletzt "Besichtigung eines Unglücks" (WDR 2001).

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