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Seit 03:05 Uhr Schlüsselwerke
StartseiteKultur am SonntagmorgenTotal global28.03.2004

Total global

5. Der geplünderte Süden

Der geschichtliche Impuls der Globalisierung lässt sich 500 Jahre bis auf Christopher Kolumbus zurückverfolgen. Aber 1971 erreichte die imperiale Aneignung des Globus eine neue Qualität. Jetzt erst, mit der Aufkündigung der Bretton Woods Abkommen durch den amerikanischen Präsidenten Nixon, begannen die entfesselten Kapitalströme weltweit zu zirkulieren. Und entwickeln dabei Kräfte, deren Durchschlagskraft vorher unbekannt war. Angetrieben von dem Versprechen sagenhaften Wachstums der Weltwirtschaft und der Aussicht auf Wohlstand für den Norden wie für den Süden wurden letzte nationale Handelshemmnisse beseitigt und eine Art globaler Arbeitsteilung durchgesetzt. Heute, dreißig Jahre nach dem Startschuss zur vorerst letzten Phase der Globalisierung, wächst im Süden wie im Norden die Zahl der Globalisierungsverlierer. Die Gesprächsreihe versucht aus Anlass des III. Weltsozialforums in Bombay eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Yash Tandon, Wirtschaftswissenschaftler aus Uganda, im Gespräch mit Stefan Fuchs.

Yash Tandon, Wirtschaftswissenschaftler aus Uganda. Tandon nahm am Kampf gegen das Regime Idi Amins teil und lebt im Exil. Er hat an der Universität von Daressalam und Nairobi gelehrt und arbeitet für NGOs im südlichen Afrika. Er ist Gründer und Direktor des "International South Group Network".

Texte von Yash Tandon im Internet:

http://www.isgnweb.org/pub/01-003.htm
http://rorg.no/rorg/dok/arkiv/yash.htm
http://www.southcentre.org/southletter/sl34/sl34-06.htm
http://www.solidaritetshuset.org/rorg/fattig/ISGN-UNCTAD-X.htm
http://solidaritetshuset.org/rorg/dok/arkiv/ytfdi1.htm
http://www.undp.org/poverty/initiatives/prs/tandon_debt.pdf (pdf-Datei)

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