• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 22:50 Uhr Sport aktuell
StartseiteGesichter EuropasFerien bei der Mafia 30.04.2016

Touristen an den italienischen KüstenFerien bei der Mafia

In Italien hat die Mafia Rückschläge erlitten, aber sie ist nicht tot. Vor allem im krisengebeutelten Süden ist sie überall dort, wo auch Touristen sind. Entweder investiert die Mafia selbst in Ferienanlagen und Pensionen oder sie kassiert kräftig mit. Damit der Urlaubsbetrieb die ganze Saison über unfallfrei läuft, werden Schutzgelder fällig.

Von Karl Hoffmann

Uferpromenade in der Altstadt von Syrakus auf Sizilien (picture alliance / dpa / Foto : Reinhard Kaufhold)
Die Postkartenidylle der Hafenstadt Syrakus ist trügerisch: Die Mafia verdient am Tourismus und investiert in Ferienanlagen oder nimmt Schutzgelder. (picture alliance / dpa / Foto : Reinhard Kaufhold)
Mehr zum Thema

Mafia Kein Schutzgeld in Herculaneum

Kampf gegen die Camorra Die mutigen Bürger von Ercolano

Cosa Nostra in Palermo Ein Leben mit der Mafia

Diese Wunde Sizilien Drei Frauen und ihre Insel

Doch die Mafia breitet sich auch in Norditalien aus. An den langen Adria-Stränden, wo sich im Sommer vor allem Jugendliche aus dem europäischen Ausland treffen, kontrolliert sie das umsatzstarke Drogengeschäft.

In Sizilien werden die Touristen allerdings kritischer. Sie machen sich auf Spurensuche: Reisen und Führungen auf den Fährten der Paten werden immer beliebter. Gedenkstätten und andere Orte, die wegen brutaler Gewalttaten traurig berühmt wurden, sind inzwischen zu fragwürdigen Touristenattraktionen geworden.

Die Manuskripte zum Download

Ferien bei der Mafia – Touristen auf Spurensuche an den italienischen Küsten (PDF)

Ferien bei der Mafia – Touristen auf Spurensuche an den italienischen Küsten (TXT)

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk