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StartseiteAtelier neuer MusikGerald Eckerts "ökologisches" Komponierverständnis04.02.2017

Transformationen und Energiezustände Gerald Eckerts "ökologisches" Komponierverständnis

Unschärfe, Instabilität, Auflösungsprozesse, Energiezustände: Wenn Gerald Eckert solche Begriffe im Zusammenhang mit seinen Kompositionen verwendet, so sind die entsprechenden Phänomene in der natürlichen wie der kulturellen Umwelt stets mitzudenken.

Von Ingo Dorfmüller

Der Komponist und Musiker Gerald Eckert (Beatrix Wagner)
Interessiert sich für Lebens-Randzonen: der Komponist Gerald Eckert. (Beatrix Wagner)

Es sind die Randzonen des Lebens, die Gerald Eckert, 1960 geboren in Nürnberg, interessieren - hier vollziehen sich Umbrüche, Neuanfänge, Transformationen. Genau hier können sich die Beziehungen des Individuums zu seiner Umgebung besonders kritisch gestalten, und womöglich kreativ. Indem die Musik sich nicht länger als Kultur der rohen Materie entgegenstellt, hat sie teil am Beziehungsgeflecht der Biosphäre. Der Biologe Ernst Haeckel schuf dafür 1866 den Begriff der Ökologie: "Die gesamte Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt, wohin wir im weiteren Sinne alle Existenz-Bedingungen rechnen können."

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