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StartseiteLänderzeitGegen Mauscheleien und geheime Absprachen?25.02.2015

Transparenzportal HamburgGegen Mauscheleien und geheime Absprachen?

Wie steht es um die Elbphilharmonie? Was kassiert mein Zahnarzt zur Sanierung seines denkmalgeschützten Wohnhauses von der Stadt und wie sieht es eigentlich um die Schadstoffbelastung in meiner Straße aus?

Am Mikrofon: Michael Roehl

Eine Hamburger Fahne weht im Wind (picture alliance / dpa)
Hamburg startet ein Transparenzportal auf der Homepage der Stadt. (picture alliance / dpa)

Solche und ähnliche Informationen können die Hamburger seit Oktober vergangenen Jahres auf der Homepage ihrer Stadt einsehen. Damit prescht Hamburg voran und startet mit seinem Transparenzportal eine kleine Revolution: Alle Bürger können alle wesentlichen Akten der Hamburger Verwaltung im Internet abrufen: staatliche Gutachten, Vermessungsdaten, Luftmessdaten, Senatsentscheidungen, die Empfänger von Subventionen und Zuwendungen, ein Baumkataster, das sämtliche Straßenbäume ver- und bezeichnet - und fast alle Verträge, die Hamburg mit Unternehmen schließt.

Christian Heuking, Leiter der Arbeitsgruppe Vergabe, Transparency International Deutschland (Deutschlandradio / Ellen Wilke)Im Studiogespräch: Christian Heuking, Leiter der Arbeitsgruppe Vergabe, Transparency International Deutschland (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

 Das ist ein scharfer Bruch mit den spätestens seit dem 19. Jahrhundert gültigen Prinzipien von Staatsverwaltung und Beamtentum, über deren Arbeit grundsätzlich erst einmal Stillschweigen gewahrt wurde. Doch bedeutet das Transparenzgesetz das Ende von Geheimabsprachen und Mauscheleien? Ist Transparenz immer von Vorteil? Arbeitet eine offene Verwaltung auch immer effizienter und besser als vorher?

Diskutieren Sie mit. Rufen Sie kostenfrei an unter der Telefonnummer 00 800 4464 4464 oder schicken Sie uns eine E-Mail an laenderzeit@deutschlandfunk.de

Unsere Gesprächsgäste:

  • Christian Heuking, Leiter der Arbeitsgruppe Vergabe, Transparency International Deutschland
  • Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund
  • Prof. Janbernd Oebbecke, Leiter des Kommunalwissenschaftlichen Instituts Universität Münster

 

Prof. Janbernd Oebbecke, Leiter des Kommunalwissenschaftlichen Instituts der Universität Münster u. Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund (v.l.) (Deutschlandradio / Ellen Wilke)Bei uns im Studio: Prof. Janbernd Oebbecke, Leiter des Kommunalwissenschaftlichen Instituts der Universität Münster u. Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund (v.l.) (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

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