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StartseiteDas WochenendjournalLeben im falschen Körper09.04.2016

TranssexualitätLeben im falschen Körper

Kleine Jungs, die gerne die Pumps der Mutter tragen, kleine Mädchen, die lieber auf dem Schulhof raufen, als mit Barbies zu spielen: Wer transsexuell ist, spürt das häufig schon früh in der Kindheit. Was als Spiel mit geschlechtsuntypischen Rollen beginnt, als unbestimmtes Gefühl, dass etwas nicht stimmt, wird im Laufe des Lebens zur Gewissheit, im falschen Geschlecht geboren zu sein.

Von Sarah Zerback

Carola bringt ihre Geschichte jetzt am Theater Münster auf die Bühne, gemeinsam mit anderen Laienschauspielern, die alle auch Betroffene sind. (Carola von Seckendorff)
Nenacarola war mal Martin. Sie bringt ihre Geschichte jetzt am Theater Münster auf die Bühne, gemeinsam mit anderen Laienschauspielern, die alle auch Betroffene sind. (Carola von Seckendorff)

Spätestens mit der Pubertät fangen die Probleme an. Denn je mehr sich der Körper entwickelt, desto größer wird die Diskrepanz zwischen innerem Empfinden und äußerem Erscheinungsbild. Umso größer werden auch die gesellschaftlichen Erwartungen, wie man sich als Frau oder Mann zu verhalten hat. Für viele beginnt dann ein Versteckspiel, eine jahrelange Odyssee, häufig begleitet von Depressionen. Ob auf diesem langen Weg zur wahren Identität auch körperliche Angleichungen stattfinden, Operationen, ist eine individuelle Entscheidung, die jeder Transsexuelle für sich trifft.

Carola war mal Martin. (Carola von Seckendorff)Martin wurde durch die Frau an seiner Seite unterstützt. (Carola von Seckendorff)

Im "Wochenendjournal" hören wir unter anderem die Geschichte von Martin, der vor allem durch die Frau an seiner Seite die Kraft findet, immer mehr zu Carola zu werden; treffen eine Selbsthilfegruppe, die sich gegenseitig auf ihrem Weg bestärkt und wir begleiten die 17-jährige Laura, die angefangen hat, Hormone zu nehmen, um möglichst bald als Luke durchs Leben zu gehen.

Wiederholung vom 31.01.2015

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