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StartseiteNachrichten-Blogs: Aus der NachrichtenredaktionMedienjournalismus in Deutschland02.06.2017

"Über sich selbst berichten"Medienjournalismus in Deutschland

In der dritten Diskussionsrunde beim Kölner Forum für Journalismuskritik geht es um den Medienjournalismus, Zielgruppen und die (Selbst)Kritikfähigkeit der Journalisten.

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Die Diskussionsrunde zum Thema "Medienjournalismus" beim 3. Kölner Forum für Journalismuskritik (Bettina Fürst-Fastré)
Zum dritten Mal laden die Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion und die Initiative Nachrichtenaufklärung zum Kölner Forum für Journalismuskritik. (Bettina Fürst-Fastré)
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Willkommen im DLF24-Liveblog zum 3. Kölner Forum für Journalismuskritik. Hier halten wir Sie den ganzen Tag über die Diskussionsrunden im Kölner Funkhaus auf dem Laufenden. Live mithören können Sie hier, auf Twitter mitlesen unter #kfj17. In der dritten Gesprächsrunde diskutieren WDR5-Moderatorin Anja Backhaus, Medienredakteurin Anne Burgmer (Kölner Stadtanzeiger), "Journalist"-Chefredakteur Matthias Daniel und der Autor Stefan Schulz. Moderation: Stefan Koldehoff.


+++ 17.15 Uhr +++ Die Diskussion ist beendet - Koldehoff verabschiedet die Gäste. 

+++ 17.10 Uhr +++ Schulz wiederholt seine Kritik, die Nachrichtenauswahl sei nicht transparent genug. Bertolaso: "'Dpa meldet' ist kein Grund für unsere Berichterstattung." Jeder könne erkennen, wenn copy&paste gemacht werde - das wolle er nicht. "In meinem Haus möchte ich handgemachte Nachrichten."

+++ 17.09 Uhr +++ Deutschlandfunk-Nachrichten-Chef Marco Bertolaso beteiligt sich an der Diskussion: Was wir tun können, ist, den Spin anderer zu offenbaren. "Wir versuchen, der Wahrheit näher zu kommen, vielmehr geht auch nicht." 

+++ 17.08 Uhr +++ Stefan Koldehoff erklärt: Wir wollen nicht belehren und bevormunden, das heißt aber nicht, nur sachliche Berichte zu senden. Zur Meinungsbildung gehören beispielsweise auch Glossen oder Kommentare.

+++ 17.03 Uhr +++ Publikumsfrage: Keine Trennung mehr von Nachricht und Kommentar - ein neuer Trend? Stefan Schulz findet: Nachrichten gehören zur Meinungsproduktion, Meinung und Informationen gehören zusammen. "Warum sollen wir den Journalisten nicht zugestehen, eine Meinung zu haben?" 

3. Kölner Forum für Journalismuskritik: Anja Backhaus (l.) und Anne Burgmer sitzen auf dem Podium nebeneinander (Bettina Fürst-Fastré)Anja Backhaus (l.) und Anne Burgmer auf dem Podium (Bettina Fürst-Fastré)

+++ 16.50 Uhr +++ Schulz plädiert für mehr Themenvielfalt und weniger Chronistenpflicht. Er fordert, mehr auszuprobieren. Anja Backhaus pflichtet bei - vor allem müsse schneller reagiert werden. "Wenn wir zu lange nachdenken und Projekte entwickeln, sind wir abgehängt."

+++ 16.46 Uhr +++ Frage an Stefan Schulz: Laufen wir Gefahr, eine Generation von klassischen Mediennutzer an Facebook zu verlieren? Klare Antwort: In Deutschland ja. Kritik: Zu wenig Angebot für Unter-35-Jährige.

+++ 16.44 Uhr +++ Stefan Schulz fragt: "Warum veröffentlicht die FAZ alle 15 Minuten einen Artikel bei Facebook? Warum lässt man Facebook nicht einfach austrocknen?"

+++ 16.40 Uhr +++ Das Phänomen Fake News wird größer gemacht, in dem vielleicht zu oft darüber berichtet wird, meint Anja Backhaus.

Der Autor und Podcaster Stefan Schulz beim 3. Kölner Forum für Journalismuskritik (Bettina Fuerst- Fastre)Der Autor und Podcaster Stefan Schulz beim 3. Kölner Forum für Journalismuskritik (Bettina Fuerst- Fastre)

+++ 16.32 Uhr +++ Stefan Schulz entgegnet: Studien aus den USA haben ergeben, dass Leser zwar Inhalte wiedergeben, aber nicht die Quelle nennen können. 

+++ 16.29 Uhr +++ Journalisten gestehen sich ein, dass sie mit Twitter nicht mithalten können. Aber: "Wir sind ja noch Marken." Formate wie "Was wir wissen, und was nicht" können helfen, sagt Anne Burgmer.

+++ 16.17 Uhr +++ Wir müssen "dialogorientierter" werden, sagt Anja Backhaus.

+++ 16.13 Uhr +++ Stefan Schulz meint: Alles eine Altersfrage. Ja, es gebe noch Leitmedien - für bestimmte Altersklassen, aus Gewohnheit und Tradition. Für Jüngere seien die Grenzen "verschwommen". Da rangiere die FAZ oder die "Zeit" gleichrangig mit der WhatsApp-Gruppe.

Matthias Daniel, Chefredakteur des Medienmagazins "journalist" diskutiert beim 3. Kölner Forum für Journalismuskritik (Bettina Fürst-Fastré)Matthias Daniel, Chefredakteur des Medienmagazins "journalist" diskutiert beim 3. Kölner Forum für Journalismuskritik (Bettina Fürst-Fastré)

+++ 16.06 Uhr +++ Matthias Daniel: Medienjournalismus hat sich "wahnsinnig ausdifferenziert". Es ist spannender geworden. Medienjournalismus sei aber auch wichtiger geworden für viele Menschen - Beispiel: Wie funktioniert der Facebook-Algorithmus?

+++ 16.02 Uhr +++ Anja Backhaus, Moderatorin der Sendung "Texte, Töne, Bilder": Medienthemen finden noch statt, aber inzwischen auch zum Beispiel in der politischen Berichterstattung. 

Stefan Koldehoff, Leiter des DLF-Medienmagazins @mediasres, moderiert die Diskussion auf dem 3. Kölner Forum für Journalismuskritik (Bettina Fürst-Fastré)Stefan Koldehoff, Leiter des DLF-Medienmagazins @mediasres, moderiert die Diskussion auf dem 3. Kölner Forum für Journalismuskritik (Bettina Fürst-Fastré)

+++ 15.55 Uhr +++ Begrüßung durch Stefan Koldehoff, er moderiert das dritte und letzte Diskussionspanel. +++

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