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Seit 18:40 Uhr Hintergrund
StartseiteDas FeatureLandgrabbing for Coffee 18.03.2014

Uganda Landgrabbing for Coffee

Neumann in Afrika

Kleinbauer Tumwine besaß zwei Häuser, 30 Tiere und vier Hektar fruchtbares Land. Er lebt im Westen von Uganda und seine Familie hatte ihr Auskommen bis zum 18. August 2001.

Von Michael Enger

Eine Schaufel steckt in einem Kaffeesack.  (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)
Viele Kleinbauern wurden vertrieben, um Platz für eine Kaffeeplantage zu schaffen. (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)

Dann wurde sie zusammen mit 4000 anderen Menschen durch die ugandische Armee vertrieben, um Platz zu schaffen für eine Plantage des Hamburger Kaffeekonzerns Neumann. Neumann ist weltweit führender Rohkaffee-Importeur. Die ugandischen Soldaten walzten in vier Dörfern Häuser nieder, legten Feuer und verwüsteten die Felder. In Folge der gewaltsamen Räumung starben mehrere Menschen. Seitdem streiten die Kleinbauern für ihr Recht. Neumann lehnt jede Verantwortung für die Vertreibung ab, aber ein aktuelles Gerichtsurteil gibt dem Unternehmen eine Mitschuld.

Produktion: DLF 2014

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