Sonntag, 17.12.2017
StartseiteMarkt und MedienUmbruch bei der WAZ-Gruppe03.09.2011

Umbruch bei der WAZ-Gruppe

Medienforscher Horst Röper über die Eigentumsverhältnisse in Essen

Die Eigentumsverhältnisse bei der WAZ-Mediengruppe sind auf den ersten Blick nicht einfach zu durchschauen, dabei ist ihre Struktur gar nicht so verzwickt. Alles begann 1948 mit einer Lizenz der Briten für den Sozialdemokraten Erich Brost und seinen Geschäftspartner Jakob Funke, einen Christdemokraten.

Horst Röper im Gespräch mit Brigitte Baetz

Zeitungen der WAZ-Gruppe. (picture alliance / dpa - Achim Scheidemann)
Zeitungen der WAZ-Gruppe. (picture alliance / dpa - Achim Scheidemann)

Sie gründeten die Westdeutsche Allgemeine Zeitung und teilten die Besitzverhältnisse paritätisch untereinander auf.

Bei dieser 50-50-Teilung blieb es auch bei ihren Erben, die nun einen europaweit aufgestellten Konzern verwalten, allzu oft im Streit. Eine der Funke-Töchter, Petra Grotkamp, will nun die zweite Hälfte des Unternehmens von der Familie Brost kaufen. Ihr Mann ist der ehemalige Geschäftsführer des Unternehmens, Günter Grotkamp. Sie ist 67, er ist 84, normalerweise ein Alter, in dem man sich längst zur Ruhe gesetzt hat. Kein Wunder, dass der angekündigte Deal die Experten in dieser Woche überrascht hat.

So zum Beispiel den Zeitungswissenschaftler Horst Röper, der im Interview mit Brigitte Baetz über die WAZ-Verhältnisse spricht.

Das vollständige Interview können Sie mindestens bis zum 3. Februar in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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