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UmfrageSchulz zieht mehr Jungwähler an

Mitglieder der Jungsozialisten in der SPD (Jusos) nehmen am 03.03.2017 in der SPD-Parteizentrale in Berlin, vor einer Konferenz der Jusos mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, ein Selfie auf. Die Jusos tragen T-Shirts mit einem Porträt von Schulz. (picture alliance/dpa - Kay Nietfeld)
Konferenz der Jusos mit Martin Schulz. (picture alliance/dpa - Kay Nietfeld)

Die SPD hat unter ihrem neuen Vorsitzenden Schulz offenbar an Attraktivität auch für junge Wähler gewonnen.

Wie es im "Spiegel-Online">-Wahltrend in Zusammenarbeit mit dem Umfrageinstitut Civey heißt, konnte die SPD seit Schulz' Nominierung bei den Wählern zwischen 18 und 29 Jahren um 15 Prozentpunkte zulegen - auf derzeit auf fast 38 Prozent. Ende Januar, also kurz bevor Sigmar Gabriel seinen Verzicht zugunsten von Schulz erklärte, stimmten aus dieser Gruppe nur 23 Prozent für die SPD. Dieser Anstieg falle also zeitlich mit der Nominierung von Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat zusammen, so "Spiegel Online". Die Union kommt demnach bei den jungen Wählern derzeit auf rund 29 Prozent, die Grünen auf neun, die Linke auf acht, die FDP auf 6,6 und die AfD auf fünf Prozent.

Die Stichproben umfassten laut "Spiegel Online" insgesamt je mindestens 5000 Befragte, der statistische Fehler lag bei 2,5 Prozent.