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UmweltMehr Überschwemmungen an US-Ostküste erwartet

Menschen laufen durch überschwemmte Straßen in der Stadt Charleston im US-Bundesstaat South Carolina. (imago / ZUMA Press)
Menschen laufen durch überschwemmte Straßen in der Stadt Charleston im US-Bundesstaat South Carolina. (imago / ZUMA Press)

Der Ostküste der USA drohen immer häufiger Überschwemmungen.

Das geht aus einer Studie von Forschern aus Deutschland, Kenia und den USA hervor, die sie im Fachblatt Scientific Reports vorstellen. Entgegen bisherigen Vermutungen sind dafür nicht primär Wirbelstürme mit heftigen Regenfällen verantwortlich, sondern die Küstengebiete selbst.

Mithilfe von Satellitendaten hatten die Wissenschaftler festgestellt, dass die betroffenen Regionen in Virginia, North Carolina und South Carolina jedes Jahr um bis zu drei Millimeter absinken. In den vergangenen 300 Jahren habe sich dies bei einigen Städten auf rund 60 Zentimeter summiert.

Das Abschmelzen des Eispanzers in Nordamerika ist demnach nur zu einem Drittel für das Absinken verantwortlich, deutlicher wirkt sich jedoch die exzessive Nutzung von Grundwasser aus.