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Umweltbundesamt"Niedrigere Diesel-Steuer muss auf den Prüfstand"

Eine Tafel mit Treibstoffpreisen steht am 22.11.2014 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) an einer Tankstelle. (picture alliance / dpa / Ina Fassbender)
Das Umweltbundesamt kritisiert die Subventionierung von Diesel-Kraftstoff. (picture alliance / dpa / Ina Fassbender)

Das Umweltbundesamt hat sich erneut dafür ausgesprochen, das sogenannte Diesel-Privileg bei der Mineralölsteuer zu überprüfen.

Die Präsidentin der Behörde, Krautzberger, sagte der "Rheinischen Post", für Diesel-Kraftstoff fielen pro Liter 18,4 Cent weniger Steuern an als für Benzin. Den Staat koste diese Subventionierung mittlerweile 7,8 Milliarden Euro pro Jahr. Davon entfielen gut dreieinhalb Miliarden auf die Pkw-Nutzung. Selbst bei Abzug der höheren Kfz-Steuern für Diesel-Autos seien dies rund eineinhalb Milliarden Euro jährlich, betonte Krautzberger.

Das Umweltbundesamt hatte wiederholt einen Abbau aller umweltschädlichen Subventionen verlangt, darunter die niedrigere Diesel-Besteuerung.