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StartseiteMarkt und MedienUnd einer schreibt vom anderen ab ...01.05.2010

Und einer schreibt vom anderen ab ...

Wie Falschmeldungen über den UN-Klimarat verbreitet wurden

Die "Frankfurter Rundschau" hat in dieser Woche etwas für Zeitungen höchst Ungewöhnliches getan: Sie zog einen Bericht zurück, der am 8. Februar in der Druckausgabe erschienen war und seitdem online stand. "Neuer Fehler beim Klimarat", so war er betitelt, "IPCC macht aus Nordafrika ganz Afrika". Doch die Vorwürfe, die im Artikel gemacht wurden, erwiesen sich als falsch.

Der Wissenschaftsjournalist Volker Mrasek im Gespräch

Ein Eisberg schmilzt in Kulusuk in Grönland. (AP)
Ein Eisberg schmilzt in Kulusuk in Grönland. (AP)

So ungewöhnlich die Reaktion der FR war, denn gerade Journalisten geben ungern Fehler zu, so üblich scheint es zu sein, dass gerade über die so wichtige Frage der globalen Erwärmung fehlerhaft berichtet wird. Dementsprechende offene Briefe von Wissenschaftlern in den Niederlanden und Frankreich legen das nahe. In Kanada klagt gar der kanadische Klimaexperte Professor Andrew Weaver gegen die Zeitung "National Post", in Großbritannien legte der Regenwald-Forscher Simon Lewis eine Beschwerde beim dortigen Presserat ein gegen die Berichterstattung der "Sunday Times". Grund für uns einmal den Wissenschaftsjournalisten Volker Mrasek zu fragen, warum gerade bei diesem Thema anscheinend ungenau gearbeitet wird.

Das vollständige Gespräch mit Volker Mrasek können Sie mindestens bis zum 1. Oktober 2010 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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