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Unionslinie zu FlüchtlingspolitikPalmer spricht von Pragmatismus

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen)  (picture alliance / dpa / Silas Stein)
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) (picture alliance / dpa / Silas Stein)

Der Grünen-Politiker und Tübinger Oberbürgermeister Palmer hat die Unionseinigung zur Flüchtlingspolitik begrüßt.

Die Ausweitung sicherer Herkunftsländer, die Einrichtung von Ausreisezentren und die Aussetzung des Familiennachzuges seien keine Verleugnung urchristlicher Werte, sondern pragmatische Politik, sagte Palmer der "Rhein-Neckar-Zeitung".
Die Mehrheit der Menschen im Land wolle mehr Begrenzung und Steuerung in der Asylpolitik als die Grünen. Das müsse bei Kompromissen in den Gesprächen über eine Jamaika-Koalition zwischen CDU/CSU, Grünen und FDP eine Rolle spielen. Palmer rief seine Partei auf, sich in diesen Verhandlungen vor allem auf die Umwelt- und Klimaschutzpolitik zu konzentrieren. Die Grünen würden nämlich in erster Linie wegen dieser Themen gewählt.