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UNO-MenschenrechtsratUSA boykottieren Israel-Debatte

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf am 13. September 2016. (dpa / Salvatore di Nolfi)
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf (dpa / Salvatore di Nolfi)

Die USA haben eine Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats boykottiert, weil das Gremium die Situation in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten erörtern wollte.

Dies zeige die schon länger bestehenden Vorurteile des Rates gegen Israel, teilte das US-Außenministerium zur Begründung für das Fernbleiben in Genf mit. Die amerikanische UNO-Botschafterin Haley kritisierte, dass Israel damit völlig überzogen ins Visier genommen werde, während der Rat nicht über die Lage in Ländern wie Syrien, Iran oder Nordkorea berate.

US-Präsident Trump hatte Israels Premierminister Netanjahu zuletzt seine Solidarität zugesagt. Die amerikanische Regierung prüfe derzeit ihre weitere Mitarbeit im Menschenrechtsrat, teilte sie mit. Netanjahu beklagte sich in der Vergangenheit immer wieder über eine ungerechte Behandlung seines Landes durch die UNO. Im Dezember wurde dort eine Resolution gegen den israelischen Siedlungsbau verabschiedet.