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StartseiteVerbrauchertippProblemlos mit Kindern fliegen30.06.2017

UrlaubszeitProblemlos mit Kindern fliegen

Wer eine Flugreise mit Kind plant, muss an einiges denken, damit die Reise reibungslos verläuft. Ein Ausweis mit aktuellem Lichtbild, ausreichend Babynahrung oder Beschäftigungsmöglichkeiten beim Flug sind nur einige Aspekte, damit der Flug für Eltern und Kind gut läuft.

Von Christiane Enkeler

(misterQM | photocase.de)
Wer eine Flugreise plant, sollte ein bisschen Vorlauf haben. (misterQM | photocase.de)
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Die Vorbereitung für eine Flugreise mit Kind beginnt schon lange vor dem Check-In.

"Wo viele vielleicht nicht so drüber nachdenken, ist, dass auch Babys schon einen Ausweis brauchen, wo auch ein Lichtbild mit drin ist, und da ist es aber auch wichtig, wenn Sie dann irgendwie ein Jahr später reisen und die kleine Hannah sieht dann nicht mehr wirklich so aus wie auf dem Foto, dann lassen Sie sich bitte noch mal ein neues Foto machen und gehen damit zum Amt, das kann dann über das alte einfach drübergescannt werden", sagt Heike Rittau, Reiseverkehrskauffrau in einem Büro, das vor allem Familien berät.

"Was unsere Familien auf jeden Fall immer machen, soweit es halt möglich ist, ist ein Online-Check-In, weil sie dann halt einfach schon mal die Sicherheit wirklich haben: Ok, unsere Sitzplätze sind die, die und die, und dann ist das ja nicht mehr ganz so aufregend."

"Wir waren schon in Afrika, in Botswana und in Namibia, und wir waren auch schon mal in Oman und Neuseeland und Australien." 

Die siebenjährige Daria ist schon viel um die Welt geflogen – zusammen mit ihrer Mutter Karin. 

Für Bewegung vor dem Flug sorgen

"Ich sorge immer dafür, dass sich die Kinder am Flughafen vorher, vor dem Einsteigen noch mal richtig bewegen, halt auch abhängig, worauf sie dann gerade Lust haben."

"Auf Springseilspringen hab ich immer Lust und ich hab auch Lust, im Flugzeug still zu sitzen. Weil es immer so ein cooles Gefühl ist im Bauch."

Mit dem "coolen Gefühl" meint Daria vor allem das bei Start und Landung. 

Kleinkinder unter zwei Jahren reisen unter Umständen kostenlos oder gegen eine Servicepauschale. Allerdings kann man dafür auch keinen Luxus erwarten, erklärt Reiseverkehrskauffrau Heike Rittau:

"Die haben keinen eigenen Sitzplatz, das heißt, die werden mit einem zusätzlichen Gurt an dem Gurt der Eltern befestigt und sitzen dann quasi die ganze Zeit auf dem Schoß der Eltern."

Nicht immer steht ein eigener Sitz zur Verfügung

Wer einen Extra-Sitzplatz, gegebenenfalls zum Kleinkindpreis, reservieren möchte, sollte sich vorher erkundigen, ob das bei der jeweiligen Airline für das jeweilige Kindesalter möglich ist. 

In solchen Fällen kann es sein, dass man noch einen eigenen Kindersitz braucht. Ob ein bereits gekaufter mitgenommen werden darf, sollte man vorher abklären: Er muss auf jeden Fall per TÜV-Siegel auch für Flugreisen zugelassen sein. Häufig sind die Sitze im Flugzeug auch zu schmal für klassische Autokindersitze.

Vorab klären solle man auch, ob man kostenlos zum Beispiel einen Buggy mitnehmen darf. Immerhin: Babynahrung in "belegbaren" Mengen - also glaubwürdigen, vielleicht so etwa 100ml pro Mahlzeit - darf man zum Teil mitnehmen.

"Wir haben sehr, sehr viele Familien, die es einfach so machen: Die nehmen zwar das Pulver schon mit, aber mischen es noch nicht wirklich an, sondern lassen sich dann einfach im Flugzeug, das machen viele auch kostenlos, einfach mit Wasser noch mal die Flasche auffüllen."

Im Handgepäck sollten ein paar Dinge sein, mit denen sich die Kinder auf der Reise beschäftigen können. Aber es muss nicht ausufern, findet Karin, die Mutter von Daria.

"Also ich kann mich abschnallen und zu Papa rübergehen, wenn ich nicht neben ihm sitze. Und ich kann meinen Rucksack rausholen und ein bisschen mit Bödebär kuscheln, das ist mein Kuscheltier, mit dem ich immer schlafe. Oder ich gucke ein Buch oder kuschel mit Mama oder mit Papa oder ich gucke Fernsehen."

"Für mich ist es jetzt kein Problem, mit Kindern zu fliegen, und ich glaube, das kriegen die Kinder auch mit, dass das einfach kein Problem ist, dass man das halt einfach macht."

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