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Seit 07:15 Uhr Interview
Startseite@mediasresKeine Angst vorm Weißen Mann20.03.2017

US-Medien und TrumpKeine Angst vorm Weißen Mann

Nach dem USA-Besuch von Angela Merkel wurde eine deutsche Journalisten für ihre Fragen an Donald Trump gefeiert - für Fragen, "die gestellt werden musste", wie Reuters-Korrespondent Jeff Mason betont. Und die US-Journalisten? Die arbeiteten an ihrem neuen, problematischen Verhältnis zum Präsidenten.

Jeff Mason im Gespräch mit Stefan Koldehoff

Journalisten fotografieren US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren Smartphones.  (picture alliance / Michael Kappeler / dpa)
Journalisten fotografieren US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren Smartphones. (picture alliance / Michael Kappeler / dpa)
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"Herr Präsident, ist es nicht auch eine Gefahr für Amerika, wenn 'America First' die Europäische Union schwächen würde? Und: Warum macht Ihnen Pressevielfalt eigentlich so große Angst, dass Sie so oft von Fake News sprechen und selbst Dinge behaupten, die dann nicht belegt werden können, wie die Äußerung, Obama habe Sie abhören lassen?" - die Fragen der dpa-Kanzlerkorrespondentin Kristina Dunz an den US-Präsident sorgten in den USA und darüber hinaus für große Aufmerksamkeit.

Warum, ist für Jeff Mason klar: Die Fragen seien "einfach gut" gewesen und "mussten gestellt" werden, sagte der Präsident der Korrespondenten-Vereinigung im Weißen Haus und Washington-Korrespondent der Nachrichtenagentur Reuters im Deutschlandfunk. 

Grundsätzlich hätten sich im Weißen Haus seit dem Amtsantritt Trumps "einige Sachen geändert". So seien die Pressekonferenzen insgesamt kürzer geworden - und sei die Beziehung zwischen Presse und Weißem Haus insgesamt "nicht ohne Probleme". Doch die Medien arbeiteten daran. Von einer Angst vor Trump auf Seiten der Journalisten wolle er "auf keinen Fall" sprechen.

Das Gespräch mit Jeff Mason können Sie hier nachhören.

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