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US-Sänger gestorbenChris Cornell beging offenbar Suizid

Der Musiker Chris Cornell in New York am 23.09.2011. Sein Manager gab seinen Tod am 17.05.2017 bekannt. Er war hauptsächlich als Sänger bei den Bands Soundgarden und Audioslave bekannt geworden. (AP / John Carucci)
Der Rocksänger Chris Cornell (AP / John Carucci)

Nach dem Tod des US-Musikers Chris Cornell sind neue Einzelheiten bekannt geworden.

Der Sänger und Gitarrist der Bands Soundgarden und Audioslave war gestern im Alter von 52 Jahren gestorben. Nach Angaben der Polizei wurde er tot in einem Hotelzimmer in Detroit gefunden. Der Sender CNN berichtet unter Berufung auf eine Mitteilung der Gerichtsmedizin, Cornell habe sich selbst getötet. Noch am Abend zuvor hatte er mit der seiner Band Soundgarden im Fox Theatre in Detroit seinen letzten Auftritt.

Der Musiker stammte aus Seattle, dem Geburtsort des Grunge. Er wurde Mitte der 1990er Jahre bekannt mit dem Soundgarden-Hit "Black Hole Sun" und er schrieb auch den Song "You Know My Name" für den James-Bond-Film "Casino Royale".

Viele Stars und Fans drückten im Internet ihre Trauer aus. Elton John schrieb bei Twitter, er sei "schockiert und traurig über den plötzlichen Tod von Chris Cornell". Er sei "ein großer Sänger, Songschreiber und der liebenswerteste Mann" gewesen. Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page schrieb, Cornell sei "unglaublich talentiert und unglaublich jung" gewesen. Er werde "unglaublich vermisst".