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USA54 afrikanische Länder fordern von Trump Entschuldigung für vulgäre Wortwahl

US-Präsident Donald Trump (dpa / picture alliance / Mike Theiler)
US-Präsident Donald Trump (dpa / picture alliance / Mike Theiler)

54 afrikanische Staaten haben US-Präsident Trump aufgefordert, sich für die diffamierende Äußerung über sie zu entschuldigen.

Die UNO-Botschafter der afrikanischen Länder erklärten nach einer Dringlichkeitssitzung in New York, sie seien erschüttert über die rassistischen und fremdenfeindlichen Bemerkungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Der wachsende Trend der Regierung in Washington, den afrikanischen Kontinent und Menschen mit dunklerer Hautfarbe zu verunglimpfen, sei besorgniserregend.

Medienberichten zufolge hatte Trump Herkunftsländer von Einwanderern in die USA als "Drecksloch-Länder" bezeichnet. Die Regierungen in Botsuana, Haiti und im Senegal hatten daraufhin den jeweiligen US-Botschafter einbestellt. Auch im US-Kongress gab es Kritik. Zwei demokratische Abgeordnete kündigten an, in der kommenden Woche eine Resolution gegen Trump einzubringen.

Diese Nachricht wurde am 13.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.