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USADrei Tote in Charlottesville

Blumen liegen am 12.08.2017 in Charlottesville (USA) am Boden. Ein Auto war in Charlottesville im Bundesstaat Virginia am Rande einer Kundgebung von Rechtsextremisten in eine Gruppe von Gegendemonstranten gerast. (dpa-Bildfunk / AP / Steve Helber)
Drei Tote in Charlottesville nach Krawallen wegen Kundgebung von Rechtsextremisten. (dpa-Bildfunk / AP / Steve Helber)

In Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia sind im Zuge von Krawallen drei Menschen getötet und viele verletzt worden.

Anlass für die Zusammenstöße war eine umstrittene Kundgebung von rechtsextremen Anhängern der "White-Supremacy"-Bewegung, die für eine angebliche Überlegenheit der Weißen eintritt. Schon vor dem Aufmarsch kam es zu Zusammenstößen mit Gegendemonstranten. Der Gouverneur von Virginia rief den Notstand aus. Die Lage eskalierte, als ein Mann mit seinem Fahrzeug in eine Gruppe der Gegendemonstranten raste. Eine Frau starb, viele Menschen wurden verletzt. Der Täter wurde gefasst. Es handelt sich um einen 20-jährigen US-Amerikaner aus Ohio, gegen den inzwischen das FBI ermittelt. In Charlottesville stürzte zudem ein Polizeihubschrauber ab, der die Krawalle aus der Luft beobachtete. Zwei Beamte kamen ums Leben.

US-Präsident Trump verurteilte zwar die Gewalt in der Stadt, vermied es aber, einzelne Gruppen - wie etwa die Rechtsextremen - beim Namen zu nennen. Dafür handelte er sich auch aus den Reihen der Republikaner viel Kritik ein, die vor allem über den Kurznachrichtendienst Twitter geäußert wurde.