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USAFBI übernimmt Ermittlungen zu Auto-Attacke von Charlottesville

Blumen liegen am 12.08.2017 in Charlottesville (USA) am Boden. Ein Auto war in Charlottesville im Bundesstaat Virginia am Rande einer Kundgebung von Rechtsextremisten in eine Gruppe von Gegendemonstranten gerast. (dpa-Bildfunk / AP / Steve Helber)
Drei Tote in Charlottesville nach Krawallen wegen Kundgebung von Rechtsextremisten. (dpa-Bildfunk / AP / Steve Helber)

Die US-Bundespolizei FBI hat die Ermittlungen zu der tödlichen Auto-Attacke in Charlottesville übernommen.

Nach Angaben der Behörde wird der Fall als Totschlag behandelt. Der festgenommene 20-jährige Fahrer soll seinen Wagen vorsätzlich in eine Gruppe von Menschen gesteuert haben, die gegen eine Kundgebung von rechtsextremen und teils rassistischen Gruppen protestiert hatten. Bei der Attacke wurden eine Frau getötet und 19 weitere Menschen verletzt, einige von ihnen schwer.

Während US-Justizminister Sessions scharfe Kritik am Gedankengut der rechten Marschierer übte, sieht sich Präsident Trump auch in den eigenen Reihen mit Vorwürfen konfrontiert, die Gewalt in Charlottesville nur in allgemeiner Form verurteilt, die rechten Gruppierungen aber nicht deutlich als Urheber benannt zu haben. Diese hatten gegen einen Beschluss des Stadtrats protestiert, ein Denkmal für einen General aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg entfernen zu lassen.

Am Rande der Krawalle stürzte ein Polizeihubschrauber ab, der
die Lage aus der Luft beobachtete. Die zwei Besatzungsmitglieder starben.